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Routine de soins de la peau printemps.

Wie bereitet man seine Haut auf den Frühling vor?

Bei jedem Wechsel der Jahreszeit muss sich die Haut an neue Umweltbedingungen anpassen. Der Übergang vom Winter zum Frühling geht häufig mit einer Zunahme der Lichtintensität, einem milderen Klima und einer aktiveren Lebensweise einher. Diese Veränderungen können den Zustand der Haut und ihre Bedürfnisse beeinflussen. Wie lässt sich die Haut in dieser Übergangsphase hin zum Frühling optimal begleiten? Im Folgenden finden Sie all unsere Empfehlungen.

Veröffentlicht am 21. März 2023, aktualisiert am 12. März 2026, von Pauline, Chemieingenieurin — 13 Minuten Lesezeit

Tipp Nr. 1 zum Frühlingsbeginn: Die Haut exfolieren, um sie klarer erscheinen zu lassen.

Oft während des Winters durch reichhaltige Cremes und bedeckende Kleidung übermäßig geschützt, neigt die Haut dazu, abgestorbene Zellen an ihrer Oberfläche anzusammeln. Die Zellerneuerung kann in der kalten Jahreszeit ebenfalls verlangsamt sein, bedingt durch eine geringere Lichtexposition und ungünstigere klimatische Bedingungen. Das Ergebnis: der Teint kann fahl wirken und das Hautbild weniger ebenmäßig erscheinen. Wenn der Frühling naht, kann es daher sinnvoll sein, die Epidermis dabei zu unterstützen, diese angesammelten Zellen zu entfernen, um wieder eine gleichmäßigere und strahlendere Haut zu erhalten.

Dazu können Sie Ihre Haut ein- bis zweimal pro Woche exfolieren.

Mehrere Arten von Peelings können je nach persönlichen Vorlieben und Hautempfindlichkeit verwendet werden. Chemische Peelings, die zum Beispiel Alpha-Hydroxysäuren (AHA) enthalten, wirken, indem sie die Verbindungen zwischen abgestorbenen Zellen lösen. Mechanische Peelings, auch als Scrubs bekannt, funktionieren anders und entfernen Korneozyten mithilfe der enthaltenen Partikel. Wenn Sie diese Art von Peelings verwenden, empfehlen wir, sehr feine Partikel zu bevorzugen, um Hautirritationen zu vermeiden.

Neben der Verfeinerung des Hautbildes und der Wiederbelebung der Ausstrahlung des Teints optimiert die Exfoliation das Eindringen und die Wirksamkeit der anschließend aufgetragenen Pflegeprodukte. Mit dem nahenden Frühling kann diese einfache Maßnahme der Haut helfen, wieder eine gesunde Basis zu finden.

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Tipp Nr. 2 zum Frühlingsbeginn: Die Talgproduktion wieder ins Gleichgewicht bringen.

Mit dem Einzug des Frühlings können Temperatur- und Sonneneinstrahlungsänderungen das Gleichgewicht der Haut beeinflussen. Mehrere Studien haben zudem gezeigt, dass die Talgproduktion je nach Jahreszeit variiert. Eine an mehreren hundert Teilnehmenden durchgeführte Studie hat insbesondere eine Zunahme der Talgsekretion im Frühling und im Sommer beobachtet. Diese Entwicklung lässt sich teilweise durch den Anstieg von Temperatur und Luftfeuchtigkeit, aber auch durch die Zunahme der Aktivität der Talgdrüsen unter dem Einfluss von Umweltfaktoren erklären. Die Haut kann dann glänzender erscheinen, insbesondere im Bereich der T-Zone, die Stirn, Nase und Kinn umfasst, und die Poren können sichtbarer wirken.

SaisonAnzahl der FreiwilligenTalg (Mikrog·cm⁻¹)
Frühling 857,1 (Stirn) und 60,1 (Wangen)
Sommer93106,0 (Front) und 64,2 (Wangen)
Herbst13775,5 (Stirn) und 54,3 (Wangen)
Winter13170,2 (Stirn) und 57,9 (Wangen)
Entwicklung der Talgsekretion im Laufe der Jahreszeiten.
Quelle : VELEBNY V. & al. Seasonal variations in the skin parameters of Caucasian women from Central Europe. Skin Research & Technology (2020).

Mehrere Maßnahmen können dazu beitragen, dieses Übermaß zu begrenzen, ohne Ihre Haut auszutrocknen.

Alles beginnt mit einer gründlichen Reinigung des Gesichts. Hierfür können Sie ein Reinigungsgel mit mattierenden Wirkstoffen verwenden, wie zum Beispiel Zink oder Bambusextrakt, um überschüssigen, angesammelten Talg wirksam zu entfernen. Wenn Sie zu fettiger Haut neigen, kann diese Art von Reinigungsprodukt täglich verwendet werden. Andernfalls kann es sinnvoll sein, es ein- bis zweimal pro Woche zu benutzen – je nach Ihrem Empfinden und den Bedürfnissen Ihrer Haut. Achten Sie jedoch darauf, eine milde Formulierung zu wählen, um die Hautbarriere nicht zu beeinträchtigen und keine Austrocknung der Haut zu verursachen. Tatsächlich können zu aggressive Reinigungsprodukte paradoxerweise die Talgproduktion anregen, als Reaktion auf die Austrocknung der Epidermis. Parallel dazu können Sie, sofern Sie das Bedürfnis verspüren oder glänzende Hautpartien feststellen, auf mattierende Seren oder Sticks zurückgreifen.

Tipp Nr. 3 zum Frühlingsbeginn: Die Flüssigkeitszufuhr nicht vernachlässigen.

Mit der Rückkehr milderer Temperaturen kann es verlockend sein, die Pflegeroutine zu reduzieren. Dennoch bleibt die Hydratation essenziell, selbst wenn die Haut weniger trocken erscheint als im Winter. Häufigere Sonneneinwirkung und mitunter anhaltender Wind können die Epidermis weiterhin aus dem Gleichgewicht bringen. Um die Haut geschmeidig und angenehm zu halten, kann die Anwendung eines feuchtigkeitsspendenden Serums eine sinnvolle Option sein. Diese leichten, an Feuchthaltemitteln reichen Formulierungen helfen, Wasser in der Hornschicht anzuziehen und zu binden. Zu den häufig verwendeten Wirkstoffen zählen selbstverständlich die Hyaluronsäure, aber auch Glycerin, Polyglutaminsäure oder auch Aloe vera.

Die Befeuchtung der Haut mit einem Serum ersetzt nicht die Verwendung einer Feuchtigkeitscreme.

Das ganze Jahr über unverzichtbar, hilft sie, die Verdunstung von Wasser an der Oberfläche der Epidermis zu begrenzen. Die Feuchtigkeitscremes enthalten unterschiedliche Inhaltsstoffe, die dazu beitragen, den Hydrolipidfilm wiederherzustellen und die Hydratation sowie das Wohlbefinden der Haut den ganzen Tag über zu bewahren; am wichtigsten bleibt jedoch, eine Pflege zu wählen, die an den eigenen Hauttyp angepasst ist.

Tipp Nr. 4 zum Frühlingsbeginn: Auf Antioxidantien setzen.

Mit dem Beginn des Frühlings nimmt die Exposition gegenüber Umwelteinflüssen tendenziell zu. Die UV-Strahlung wird intensiver, die Aktivitäten im Freien häufen sich und die Haut ist verstärkt luftgetragenen Schadstoffen ausgesetzt. Diese Faktoren begünstigen die Bildung freier Radikale – instabiler Moleküle, die in der Lage sind, Lipide, Proteine und die DNA der Hautzellen zu schädigen. Dieser Prozess, der als oxidativer Stress bezeichnet wird, trägt insbesondere zur vorzeitigen Hautalterung und zum Abbau bestimmter Proteine bei, wie zum Beispiel von Kollagen.

Um die natürlichen Abwehrmechanismen der Haut gegenüber diesen Belastungen zu stärken, kann es sinnvoll sein, Antioxidantien in die Pflegeroutine zu integrieren. Zu den bekanntesten zählen Vitamin C, das dazu beiträgt, freie Radikale zu neutralisieren und den Teint wieder zum Strahlen zu bringen, Vitamin E, das die Zellmembranen schützt, sowie pflanzliche Polyphenole, die zum Beispiel im Grüntee-Extrakt und im Resveratrol vorkommen. Andere Antioxidantien wie Ferulasäure oder Coenzym Q10 sind ebenfalls sehr wirksam, um der Haut zu helfen, äußeren Belastungen besser standzuhalten.

Regelmäßig angewendet unterstützen Antioxidantien die Abwehrmechanismen der Haut, wenn die warmen, sonnigen Tage näher rücken.

Tipp Nr. 5 zum Frühlingsbeginn: Die Textur Ihrer Pflegeprodukte anpassen.

Mit dem allmählichen Anstieg der Temperaturen kann die Haut dazu neigen, mehr Talg zu produzieren und sehr reichhaltige Texturen, wie sie im Winter verwendet werden, weniger gut zu tolerieren. Der Frühling ist daher häufig der ideale Zeitpunkt, um die Galenik der Pflegeprodukte anzupassen. Ohne zwingend alle Produkte der Pflegeroutine zu verändern, kann es sinnvoll sein, auf leichtere Texturen wie Gel-Cremes und flüssige Emulsionen umzusteigen. Diese Formulierungen versorgen die Haut mit den notwendigen Wirkstoffen und vermeiden gleichzeitig das Gefühl eines zu okklusiven Films.

Das Wichtigste ist, auf Ihre Haut zu hören: Wenn die Textur der Pflegemittel, die Sie im Winter verwendet haben, Ihnen auch im Frühling noch zusagt, ist ein Wechsel nicht erforderlich.

Tipp Nr. 6 zum Frühlingsbeginn: Die Haut vor der Sonne schützen.

Mit dem Einzug des Frühlings nimmt die Intensität der UV-Strahlung allmählich zu. Auch wenn die Temperaturen noch moderat bleiben, wird die Sonneneinstrahlung stärker und die Tage werden länger. Außerdem nehmen in dieser Zeit häufig die Aktivitäten im Freien wieder zu: Spaziergänge, Sport, Caféterrassen oder Wege zu Fuß. Diese kumulierte Exposition kann zu Hautschäden führen, insbesondere zu einer vorzeitigen Hautalterung, dem Auftreten von Pigmentflecken oder sogar zu Sonnenbränden. Während ein LSF 30 im Winter – außer in den Bergen – manchmal ausreichen kann, wird er im Frühling mitunter etwas knapp. Es ist daher sinnvoller, einen LSF 50 zu bevorzugen und diesen anschließend den ganzen Sommer über beizubehalten.

Quantité d'UVA et d'UVB atteignant la surface de la Terre tout au long de l'année.

Menge an UVA- und UVB-Strahlung, die im Verlauf des gesamten Jahres die Erdoberfläche erreicht.

Quelle : DIFFEY B. Factors that influence the quality and quantity of terrestrial solar UV radiation. Sun Protection, a risk management approach (2017).

Damit der Sonnenschutz wirklich wirksam ist, ist es ebenfalls wichtig, eine ausreichende Menge des Produkts aufzutragen. In der Praxis werden etwa zwei bis drei Finger für Gesicht und Hals empfohlen, die im Falle längerer Sonnenexposition im Verlauf des Tages erneut aufgetragen werden sollten. Heutzutage gibt es Sonnenschutzmittel in vielen Darreichungsformen: sehr leichte Fluids, Gele, Sprays, Sticks oder mattierende Cremes. Die Formulierungen haben sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt, insbesondere für fettige Haut.

Das Argument, Sonnencremes seien zu dick und fettig, ist heute nicht mehr wirklich aktuell. Heutzutage kann jeder Hauttyp eine für ihn geeignete Textur finden.

Tipp Nr. 7 zum Frühlingsbeginn: Den Teint mit farbigen Pflegeprodukten beleben.

Nach dem Winter kann der Teint mitunter etwas matter wirken. Der Frühling ist daher eine ideale Zeit, um der Haut neue Strahlkraft zu verleihen. Getönte Pflegeprodukte stellen dabei eine interessante Option dar: Sie bringen einen Hauch Farbe ins Gesicht und pflegen die Haut zugleich weiter. So kann man sich zum Beispiel für illuminierende Konzentrate entscheiden, die mit Perlpigmenten oder lichtreflektierenden Pigmenten formuliert sind, um die Leuchtkraft des Teints zu beleben, oder für bräunende Konzentrate, die den Hautton dezent erwärmen, ohne zu kaschieren. Diese Produkte sind häufig mit feuchtigkeitsspendenden oder antioxidativen Wirkstoffen angereichert, sodass sich ein frischer Teint mit gezielter Hautpflege verbinden lässt.

Weitere einfache Maßnahmen können ebenfalls dazu beitragen, das Gesicht zum Strahlen zu bringen. Das Auftragen eines getönten Concealers kann helfen, Anzeichen von Müdigkeit abzumildern, während Augenbrauengele das Gesicht auf natürliche Weise strukturieren. Für die Lippen bieten getönte Öle eine interessante Alternative zu stärker abdeckenden Lippenstiften: Sie sorgen gleichzeitig für Glanz, Komfort und eine leichte Tönung.

Diese leichten, einfach anzuwendenden Produkte fügen sich nahtlos in eine Pflegeroutine für das Frühjahr ein, deren Ziel es ist, die Haut zu betonen und zugleich ein natürliches, strahlendes Erscheinungsbild zu bewahren.

Quellen

FAQ zur Pflegeroutine im Frühling.

Muss man im Frühling die gesamte Pflegeroutine umstellen?

Nicht unbedingt. Es geht vor allem darum, bestimmte Produkte anzupassen, zum Beispiel indem leichtere Texturen bevorzugt oder mehr Antioxidantien und Sonnenschutz integriert werden.

Wird die Haut im Frühling fettiger?

Ja, bei manchen Personen kann die Talgproduktion mit steigenden Temperaturen und höherer Luftfeuchtigkeit zunehmen. Dies kann die Haut glänzender erscheinen lassen, insbesondere in der T‑Zone.

Sollte man im Frühling täglich einen Sonnenschutz tragen?

Ja, denn die Intensität der UV-Strahlen nimmt bereits in den ersten Frühlingsmonaten zu. Es ist zudem zu beachten, dass UV-Strahlen auch im Winter vorhanden sind, selbst wenn sie weniger intensiv sind. Idealerweise sollte die Haut daher das ganze Jahr über vor der Sonne geschützt werden, um die lichtbedingte Hautalterung zu begrenzen und vor allem das Risiko von Krebserkrankungen zu verringern.

Warum wirkt die Haut nach dem Winter fahl?

Kälte, Wind und die abnehmende Lichtintensität können die Zellneuerung verlangsamen und die Austrocknung der Haut verstärken. Diese Faktoren können dem Teint ein matteres und müderes Aussehen verleihen.

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