Neu: Pflege für zu Rosazea neigende Haut

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Dose de crème solaire à appliquer sur le visage et le corps.

Sonnencreme: Wie viel sollte man auftragen?

Die Sonne ist häufig die Ursache für verschiedene Probleme wie Talgüberschuss, trockene Haut, Pigmentflecken und Hautunreinheiten. Längerfristig kann sie auch zu Hautkrebs und vorzeitiger Hautalterung führen. Daher sollten Sie sich das ganze Jahr über mit einer geeigneten Sonnencreme vor UV-Strahlen schützen. Haben Sie sich heute schon eingecremt? Lassen Sie uns einen Blick auf die empfohlene Dosis Sonnencreme werfen.

Warum sollte man Sonnencreme auftragen?

Die regelmäßige Verwendung von Sonnenschutzmitteln wird als Mittel zur Verringerung der durch die UV-Strahlen der Sonne verursachten Hautschäden empfohlen. Tatsächlich ist bekannt, dass übermäßiges Sonnenbaden Sonnenerytheme, Photokarzinogenese (Entwicklung von Krebstumoren) und Photoalterung hervorruft. Dabei handelt es sich um einen Prozess, bei dem die Haut Veränderungen/Schäden erleidet. Dazu zählt: zunehmende Dicke der Epidermis, Pigmentheterogenität und Degeneration des elastischen Gewebes der Dermis, Kollagenabbau in der Dermis, sichtbare Erweiterung der Blutgefäße unter der Haut und verstärkte Mutagenese von Keratinozyten und Melanozyten in der Haut. Die beste Maßnahme gegen diese Probleme ist daher die konsequente Anwendung eines wirksamen Lichtschutzes. Dieser muss je nach Intensität der Strahlung und dem eigenen Hauttyp angepasst werden, um der Lichtalterung der Haut vorzubeugen. Die Aufgabe von Sonnenschutzmitteln ist es, UVA- und UVB-Strahlen zu filtern. Doch wann haben Sie sich genug eingecremt?

Die empfohlene Menge an Sonnencreme.

Die Wahl einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor reicht nicht aus, um Sie vor den schädlichen Auswirkungen der Sonnenstrahlen zu schützen. Sie müssen eine bestimmte Menge auftragen. Das sind 2 mg pro cm² Haut. Damit erreichen Sie den auf dem Etikett angegebenen Lichtschutzfaktor. Diese Menge entspricht bei einem Erwachsenen mit Standardgröße und -gewicht etwa 35 g Sonnenschutzmittel für den ganzen Körper, was zwei 200-ML-Flaschen Sonnencreme pro Person und Woche entspricht.

Studien haben jedoch gezeigt, dass Verbraucher im wirklichen Leben nur etwa ein Viertel dieser Menge, d. h. 0,5 mg pro cm², verwenden. Damit sind Sie normalerweise zu wenig eingecremt. Der auf dem Etikett angegebene SPF ist jedoch an die Menge des aufgetragenen Produkts gekoppelt. Das bedeutet, dass der auf der Haut des Verbrauchers verteilte SPF geringer ist als der erwartete. Um sich also nicht in den Berechnungen zu verlieren und die richtige Schicht Sonnenschutz aufzutragen, können Sie auf verschiedene Weisen fortfahren:

  • Tragen Sie die Sonnencreme entlang Ihres Fingerknöchels auf, bevor Sie sie auf den verschiedenen Körperbereichen verteilen. Das dient als Bemessungsgrundlage. Zum Beispiel 2,5 Finger auf Gesicht und Hals, 8 Finger auf Brust und Rücken, 4 Finger auf jedem Arm, 1 Finger auf jeder Hand, 6 Finger auf jedem Bein und 2 Finger auf jedem Fuß;

  • Verteilen Sie eine Menge von bis zu 7 Teelöffeln auf allen Körperteilen;

  • Bei Sonnencremesprays zwischen 12 und 15 Sprühstöße auftragen.

So erwies sich das Auftragen einer großzügigen Menge an Sonnenschutzmittel als der bei Weitem wichtigste Faktor für eine gute Wirksamkeit des Produkts. Hinzu kommen eine gute Verteilung und ein gutes Absorptionsspektrum, das spezifisch für den verwendeten Filter ist.

Tipps zum Auftragen von Sonnencreme. So sind Sie richtig eingecremt.

Das Auftragen Ihres Sonnenschutzes sollte etwa alle zwei Stunden erfolgen. Der SPF-Wert sinkt nämlich mit dem Einfluss von Umweltfaktoren wie Schwitzen, Schwimmen, Reibung der Haut an einem Badetuch oder Sand sowie durch Licht. Um Ihre Haut besser zu schützen, sollten Sie auch die Augenlider, die Nase, die Ohren, die Lippen usw. mit Sonnencreme eincremen, d. h. alle Bereiche, die manchmal vernachlässigt werden, aber dennoch einen Sonnenbrand bekommen können. Schließlich empfehlen wir Ihnen, eine Sonnencreme zu wählen, die Ihrem Phototyp entspricht: Helle Haut braucht ein Sonnenschutzmittel mit einem hohen LSF, während ein niedrigerer UV-Schutzfaktor für dunkle und dunklere Haut geeignet ist.

Sources :

  • LIPOZENCIC J. & al. Sunscreens : the ultimate cosmetic. Acta Dermatovenerologica Croatica (2003).

  • WULF H. C. & al. The relation between sun protection factor and amount of sunscreen applied in vivo. British Journal of Dermatology (2007).

  • MOHAMMAD T. F. & al. Sunscreens and photoaging: a review of current literature. American Journal of Clinical Dermatology (2021).

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