3 Pflegeprodukte für Ihre individuelle Bräune ohne UV-Strahlen

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Solutions anti-hyperpigmentation.

Mittel gegen Hyperpigmentierung der Haut.

Hyperpigmentierung betrifft viele Menschen, unabhängig von Hauttyp oder Alter. Sie zeigt sich in Form von braunen oder rosafarbenen Flecken im Gesicht, an den Händen, am Hals, am Dekolleté, an den Schultern und am Rücken. Sie sind gesundheitlich unbedenklich, können jedoch den gleichmäßigen Teint beeinträchtigen und den Betroffenen einige Unannehmlichkeiten bereiten. Hier finden Sie unsere Tipps zum Abdecken von Pigmentflecken.

Zusammenfassung
Veröffentlicht 29. Februar 2024, von Maylis, Chemieingenieurin — 17 min Lesezeit

Was ist Hyperpigmentierung?

Hyperpigmentierung ist ein dermatologischer Begriff für hartnäckige dunkle Flecken auf der Haut. Sie entstehen durch eine Pigmentstörung im Gesicht, an den Händen, am Hals, am Dekolleté, an den Schultern und am Rücken.  Das Pigment Melanin, das für die natürliche Färbung der Haut verantwortlich ist, wird an bestimmten Stellen überproduziert. Die dadurch entstehenden Pigmentflecken sind unterschiedlich groß und beeinträchtigen den gleichmäßigen Hautton. Sie können zu Unannehmlichkeiten im Alltag der Betroffenen führen.

Hyperpigmentierung kann bei allen Hauttypen auftreten, ist aber bei Menschen mit dunkler Hautfarbe besonders häufig und auffällig. Die entstehenden Pigmentflecken lassen sich in drei Kategorien einteilen:

  • Melasma: Es kann durch hormonelle Störungen verursacht werden und tritt häufig während der Schwangerschaft auf (man spricht dann von einer Schwangerschaftsmaske). Die Pigmentflecken verblassen in der Regel innerhalb weniger Wochen nach der Entbindung.

  • Lentigo: Auch Leberflecken oder Sonnenflecken genannt, hängt ihr Auftreten mit übermäßiger und wiederholter Sonneneinstrahlung zusammen. Diese Flecken finden sich normalerweise an exponierten Stellen wie den Händen und dem Gesicht.

  • Postinflammatorische Hyperpigmentierung: Sie entsteht durch eine Überproduktion von Melanin nach einer Entzündung (Verletzungen, Verbrennungen, Hautunreinheiten, Akneausbrüche).


Zu beachten: Auch die Verwendung bestimmter Parfums und die Einnahme bestimmter Medikamente wie orale Kontrazeptiva, Malariamittel und Imipramin können Ursachen für Pigmentstörungen im Gesicht und am Körper sein.

Mittel gegen Pigmentflecken.

Um die dunklen Flecken auf der Haut vollständig zu beseitigen, ist die ästhetische Medizin oft sehr wirksam. Dennoch gibt es weniger invasive und sanftere Mittel gegen Pigmentflecken, die deren Erscheinungsbild mildern.

  • Verwenden Sie Pflegeprodukte, die Wirkstoffe gegen Pigmentflecken enthalten.

Zu den Verbindungen, die für ihre aufhellende Wirkung bekannt sind, gehören insbesondere Azelainsäure, Arbutinsäure (oder Alpha-Arbutin), Süßholzwurzelextrakt (INCI: Glycyrrhiza Glabra Root Extract), Retinoide, Ferulasäure, Niacinamid oder auch Vitamin C.

Wenn Ihre Haut von postinflammatorischer Hyperpigmentierung betroffen ist, ist das PHA 14 % + Centella Asiatica Anti-Narben-Serum Ihr bester Verbündeter. Dieses Serum wurde entwickelt, um das Erscheinungsbild oberflächlicher, geschlossener und flacher Narben durch die hauterneuernde und depigmentierende Wirkung von PHA in Kombination mit der regenerierenden Wirkung von Centella asiatica zu verbessern. Außerdem enthält es Süßholzwurzelextrakt, der die Hyperpigmentierung von Akneflecken reduziert. Tragen Sie nur abends einen Tropfen lokal auf die betroffenen Stellen auf.

Wenn Ihre Pigmentflecken eher Melasma oder Lentigo sind, tragen Sie täglich morgens und abends unser Hyperpigmentierungsserum mit 2 % Alpha-Arbutin und Zitronenextrakt (INCI: Citrus Limon (Lemon) Fruit Water) auf die saubere und trockene Haut auf. Wir empfehlen Ihnen, dieses Serum täglich morgens und abends über einen Zeitraum von mindestens 6 Wochen zu verwenden, damit Sie die Auswirkungen auf die Milderung Ihrer Pigmentflecken sehen können.

Vitamin C ist zudem ein starkes, multifunktionales Antioxidans und ein Aufheller, der hilft, die Haut vor Schäden durch freie Radikale zu schützen. Daher können Sie während Ihrer morgendlichen und/oder abendlichen Pflegeroutine mehrere, mit Vitamin C angereicherte Produkte auftragen. Tragen Sie nach der Reinigung zunächst das Vitamin-C-Tonikum für strahlende Haut auf die saubere und trockene Haut auf, das auch Zitronenverbenenwasser (INCI: Lippia Citriodora Leaf Water) für einen leicht fruchtigen Duft enthält. Dieses Mittel ist mit Wirkstoffen konzentriert, um den pH-Wert der Haut zu regulieren, den Teint aufzuhellen und gegen Pigmentflecken zu agieren. Es wird mit einem Wattepad auf das gesamte Gesicht aufgetragen, wobei die Augenpartie ausgespart wird, und nicht abgespült. Anschließend können Sie das hoch konzentrierte (11 %) Vitamin-C-Gesichtsserum für strahlende Haut verwenden. Diese Pflege enthält außerdem 3 % Extrakt aus Albizia Julibrissin (INCI: Albizia Julibrissin Bark Extract). Diese aus Asien stammende Pflanze verleiht der Haut neue Vitalität. Gemeinsam tragen diese Inhaltsstoffe dazu bei, die Lichtalterung zu verlangsamen und der Entstehung dunkler Flecken vorzubeugen. Übrigens: Wenn Sie morgens einen ebenmäßigen Teint für den Tag wünschen, ist unser getöntes Serum ebenfalls mit Vitamin C angereichert und verleiht der Haut eine leichte Deckkraft und ein natürliches Finish.

  • Peelen Sie Ihre Haut täglich mit AHA (Alpha-Hydroxysäuren) oder BHA (Beta-Hydroxysäuren).

Diese Moleküle entfernen die Keratinozyten, indem sie die Ionenbindungen aufbrechen und so die Hornschicht destabilisieren, was zu ihrer allmählichen Ablösung führt. Die am weitesten verbreiteten AHA sind Glykolsäure und Milchsäure. Da Glykolsäure kleiner ist als Milchsäure, dringt sie tiefer in die Epidermis ein und hat daher ein höheres Reizpotenzial. Deswegen werden chemische Peelings auf Milchsäurebasis eher für sehr empfindliche Haut empfohlen. Je nachdem, wie empfindlich Ihre Haut reagiert, können Sie das milde Peeling-Serum mit Milchsäure 10 % + Acerola-Extrakt oder das Peeling-Serum mit Glykolsäure 10 % verwenden. Diese Pflegeprodukte, die nicht abgespült werden müssen, regen die Zellerneuerung an.

Das in der Kosmetik am häufigsten verwendete BHA ist die Salicylsäure. Ihre antibakteriellen Eigenschaften machen sie zu einem bevorzugten Wirkstoff für das chemische Peeling von Mischhaut bis fettiger Haut mit Unreinheiten. Um den pH-Wert der Haut wieder ins Gleichgewicht zu bringen, können Sie nach der Reinigung unser klärendes Tonikum mit 1 % Salicylsäure verwenden.

  • Peelen Sie Ihr Gesicht und Ihren Körper mit der richtigen Pflege.

Auch ein mechanisches Peeling entfernt abgestorbene, mit Melanin angereicherte Hautzellen. Im Gegensatz zum oben erwähnten chemischen Peeling wird das Peeling in wöchentlichen Abständen durchgeführt, um den Hydrolipidfilm nicht zu beschädigen. Für das Gesicht empfehlen wir das Peeling für strahlende Haut. Dieses zartschmelzende Gel mit Mikrokörnern aus Aprikosenkernen entschlackt die Poren und fördert die Zellerneuerung, sodass die Haut glatt wird und einen ebenmäßigen, strahlenden Teint erhält. Für den Körper sollten Sie das nährende Peeling bevorzugen, das besonders für trockene und unbequeme Haut geeignet ist.

Zu beachten: Die wichtigste Lösung zur Bekämpfung von Hyperpigmentierung der Haut ist und bleibt die Vorbeugung. Um das Auftreten von Sonnenflecken zu verhindern, ist es wichtig, sich mit einem Sonnenschutzmittel, das auf den Hautton abgestimmt ist, vor den UV-Strahlen der Sonne zu schützen. Unsere Sonnenschutzcremes für das Gesicht weisen einen SPF30 und einen SPF50 auf. Diese schützenden Pflegeprodukte sind mit Aloe Vera, Karanjaöl und Hyaluronsäure aus fermentiertem Weizen angereichert. Die geschickte Mischung dieser drei Komponenten beugt der Lichtalterung vor und bewahrt gleichzeitig den Feuchtigkeitsgehalt der Haut.

Sources

  • GAO J. & al. The use of botanical extracts as topical skin-lightening agents for the improvement of skin pigmentation disorders. Journal of Investigative Dermatology Symposium Proceedings (2008).

  • CHANG T. S. An updated review of tyrosinase inhibitors. International Journal of Molecular Sciences (2009).

  • SARKAR R. & al. Cosmeceuticals for hyperpigmentation: what is available ? Journal of Cutaneous and Aesthetic Surgery (2013).

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