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Idée reçue : Les peaux grasses n'ont pas besoin d'hydratation.

Mythos: Fettige Haut braucht keine Feuchtigkeitspflege.

Fettige Haut ist mit einer Menge abgesondertem Talg bedeckt. Dadurch sieht sie ölig aus und scheint keine Anzeichen von Austrocknung zu zeigen. Angesichts dieser Eigenschaft fragen sich viele, ob es überhaupt noch sinnvoll ist, eine Feuchtigkeitscreme aufzutragen. Doch wie sieht es wirklich aus und was kann man tun?

Veröffentlicht 14. November 2022, von Stéphanie, Doctoresse en Sciences de la Vie et de la Santé, — 16 min Lesezeit

Ein Fehler, den Sie vermeiden sollten: Die Feuchtigkeitspflege bei fettiger Haut zu vernachlässigen.

Es ist ein weitverbreitetes Missverständnis, dass fettige Haut keine Feuchtigkeitspflege benötigt. Aufgrund der Tatsache, dass sie überschüssigen Talg produziert (reaktive Hyperseborrhoe), sei man geneigt, nicht noch mehr Talg durch das Auftragen einer Feuchtigkeitspflege zu produzieren. Dies könnte kontraintuitiv sein, so die Annahme. Auch wenn es überraschend klingt, kann fettige Haut auch unter Feuchtigkeitsverlust leiden. Dies wirkt sich auf das Aussehen und das Gefühl der Haut aus: Spannungen, Reizungen, Rötungen. Viele fragen sich daher, was hilft gegen fettige Haut?

Unsere Haut verliert auf natürliche Weise täglich Wasser durch Schwitzen und Verdunstung (Hautperspiration). Unter physiologischen Bedingungen beträgt dieser Verlust etwa 5 Gramm pro Quadratmeter und Stunde. Diese Wasserbewegungen tragen zu einer guten physiologischen Funktion der Hornschicht bei, indem sie ihr eine kontinuierliche Feuchtigkeitsquelle verschaffen. Dieser Feuchtigkeitsgehalt beeinflusst die sichtbaren makroskopischen Parameter (Elastizität, Weichheit), aber auch molekulare Parameter, wie die Aktivität von Enzymen und die Zellsignalisierung innerhalb der Epidermis.

Denn obwohl ein Großteil des Wassers dank seiner Bindung an hydrophile Makromoleküle (Kollagen, Hyaluronsäure) in der Dermis in Form eines halbflüssigen Gels gespeichert wird, bleibt ein Teil davon mobilisierbar und diffundiert passiv in die Epidermis. Die Haut ist auch ständig äußeren Einflüssen ausgesetzt: Umweltverschmutzung, Allergene, Mikroben, UV-Strahlen, Lebensweise (Rauchen, Alkohol usw.), übermäßige Reinigung/Peeling, Haarentfernung usw.

Um den Feuchtigkeitsgehalt der Haut optimal zu halten, ist es daher wichtig, die Haut mit genügend Feuchtigkeit zu versorgen, auch wenn sie fettig ist. Das Auftragen einer Feuchtigkeitspflege hilft der Haut, den unempfindlichen Wasserverlust (UWV) zu begrenzen, eine Barriere gegen äußere Einflüsse zu bilden und gleichzeitig den Talghaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dies ist ein wichtiger Schritt, den es zu beachten gilt. Besonders wenn die Haut unter den Auswirkungen von Klimaschwankungen (Wind, Kälte, Feuchtigkeit, Hitze usw.) leidet, kann der Hydrolipidfilm geschwächt werden. Die Haut kann dann nicht mehr in der Lage sein, Wasser zu speichern. Wenn die epidermale Barriere beschädigt ist und die Haut durch äußere Einflüsse angegriffen wird, werden außerdem die Talgdrüsen angeregt, mehr Talg zu produzieren, um die Haut zu schützen.

Dabei geht es nicht darum, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen, sondern vielmehr darum, die Austrocknung der Haut zu verhindern, indem der Hydrolipidfilm geschützt wird. Der in der Kosmetikbranche häufig verwendete Begriff „Feuchtigkeit spendend" ist nicht ganz zutreffend. Durch die Versorgung fettiger Haut mit einer Creme werden vielmehr die "fettigen" Elemente die Lipidbarriere stärken oder wiederherstellen. Zusätzlich wird der Schutz und die beruhigende Wirkung auf fettige Haut nach und nach die übermäßige Talgproduktion regulieren. Daher geht es bei diesen feuchtigkeitsspendenden Produkten darum, einen optimalen Wassergehalt in der Epidermis aufrechtzuerhalten, um ihre Funktionalität zu erhalten und gleichzeitig die Barrierefunktion der Hornschicht und des Hydrolipidfilms wiederherzustellen.

Wie tun gegen fettige Haut und wie versorgen Sie sie mit Feuchtigkeit?

Die Feuchtigkeitsversorgung der Haut hängt also von der Unversehrtheit der Hautbarriere ab, die aus dem Hydrolipidfilm und der Hornschicht besteht. Die Verwendung eines feuchtigkeitsspendenden Produkts ist dann auch bei fettiger Haut angebracht. Für diesen Hauttyp eignet sich vor allem eine milde Pflege in Form einer Öl-in-Wasser-Emulsion, die beim Auftragen als leicht, flüssig und feuchtigkeitsspendend empfunden wird. Die Inhaltsstoffe dieser Emulsion vereinen die mattierende Wirkung, mit Wirkstoffen wie Zink, Kupfer, Bambusextrakt, grüner Tonerde, Aktivkohle, mit der Feuchtigkeitsversorgung der Epidermis.

Außerdem ist es wichtig, dass das Produkt nicht komedogen ist. Das heißt, es schützt die Haut, ohne die Poren zu verstopfen. Zudem sollte es seboregulierend sein, was bedeutet, dass es nicht nur den Feuchtigkeitsgehalt der Epidermis bewahrt, sondern auch die Talgproduktion ausgleicht. Folgende Inhaltsstoffe helfen:

  • Feuchthaltemittel/Hygroskopische Wirkstoffe: Diese Wirkstoffe heften sich an die Hornschicht und ermöglichen es, das transepidermale Wasser innerhalb der Zellen der Hornschicht einzuschließen. Beispiele sind Glycerin, Aloe vera, Panthenol, niedermolekulare Hyaluronsäure, Natrium-PCA, hydrolysiertes Kollagen, Harnstoff, Natriumhyaluronat, Fructose.

  • Hydrophile Filmbilder: Diese Verbindungen sind in der Lage, zahlreiche Wassermoleküle in ihrem Gerüst zu binden und so an der Oberfläche ein Hydrogel zu bilden. Dadurch soll der Wasserverlust gebremst werden. Beispiele sind unter anderem eine hochmolekulare Hyaluronsäure (speichert bis zum 1.000-fachen ihres Gewichts an Wasser), Polyglutaminsäure (speichert bis zum 5.000-fachen ihres Gewichts an Wasser) und hochmolekulares Kollagen.

  • Emollientien: Hierbei handelt es sich um Lipide, die den Lipiden nachempfunden sind, die den interzellularen Zement in der Epidermis bilden. Sie werden in die Lipidmatrix integriert, um die Mikrorisse zwischen den Zellen der oberflächlichen Schichten der Epidermis zu schließen und so eine sogenannte innere okklusive Wirkung zu erzielen. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um Pflanzenöle, die reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind, sowie um freie Lipide (Fettsäuren, Fettalkohole, Fettsäureester, Sphingolipide, Ceramide, Squalan, Stearylalkohol usw.).

Auch wenn das Hauptziel eine feuchtigkeitsspendende und mattierende Pflege ist, sollte diese auch entzündungshemmende (z. B. Niacinamid, Aloe vera usw.) und antibakterielle (z. B. Azelainsäure, Bakuchiol, Salicylsäure, Teebaumöl usw.) Wirkstoffe enthalten. Denn fettige Haut neigt dazu, Bakterien die idealen Bedingungen für eine schnelle und dauerhafte Vermehrung zu bieten. Jetzt wissen Sie, was Sie gegen fettige Haut tun können.

Welche Feuchtigkeitspflege für fettige Haut sollte ich verwenden?

Wenn Sie eine Pflege suchen, die Ihre fettige Haut täglich mit Feuchtigkeit versorgt, empfehlen wir Ihnen eine reinigende Gesichtscreme für fettige Haut, mit einer leichten Textur, die schnell einzieht, ohne fettig oder klebrig zu wirken. Dank des in der Creme enthaltenen Zinks PCA können Sie Ihre Haut mit Feuchtigkeit versorgen, ohne die Poren zu verstopfen, und gleichzeitig das Auftreten von Unreinheiten einschränken. Das Mineral hat entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften, wirkt gegen die Vermehrung von Propionibacterium Acnes und bekämpft Entzündungsreaktionen. Darüber hinaus garantiert seine Rezeptur dank der absorbierenden Kräfte des Bambusextrakts und der talgregulierenden Wirkung des Zinks eine Kontrolle der Talgproduktion. 

Abends können Sie als Ersatz für die Nachtcreme, das klärende Nachtserum verwenden. Es besteht aus pflanzlichen Ölen, nativen Zellen und ätherischen Ölen. Es reinigt die Haut und hilft ihr, ihre Barriere zu schützen, um den Wasserverlust zu begrenzen:

  • Jojobaöl und Haselnussöl helfen, die Talgproduktion auszugleichen, ohne einen fettigen Schleier auf der Haut zu hinterlassen. Zusammen haben sie eine verbesserte talgregulierende Wirkung. Sie wirkt adstringierend und verfeinern das Hautbild.

  • Pfingstrosen-Pflanzenzellen wirken auf ein Schlüsselenzym der Epidermis (5-alpha-Reduktase), um die Talgsekretion zu begrenzen, während sie gleichzeitig die Wassereinlagerung in der Epidermis verstärken und die Freisetzung entzündungsfördernder Moleküle begrenzen;

Die ätherischen Öle des Teebaums, Rosmarin und Rosengeranie wirken antibakteriell, reinigend und entzündungshemmend. So schützen sie die Haut vor Unreinheiten.

Sources :

  • HARDING C. R. & al. Moisturization and skin barrier function. Dermatology and Therapy (2004).

  • NOCERA T. & al. Skin hydration and hydrating products. Annales de Dermatologie et de Venereologie (2018).

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