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Vitamin E.

Gemeinhin bekannt als: Vitamin E, Tocopherol.
Name der I.N.C.I.-Liste: Tocopherol.
Extraktionsverfahren: Extraktion aus Pflanzenölen (Sonnenblumen- und Sojaöl).
Quelle: Pflanzlich.
Botanischer Name: Helianthus annuus (Sonnenblume) und Glycine max [L.] Merr. (Soja).
Familie: Asteraceae (Sonnenblume) und Fabaceae (Soja).
Extrahierter Teil der Pflanze: Sonnenblumen-Pflanzenöl (Samen) und Sojabohnen-Pflanzenöl (Sprossen).
Herkunft, Ursprung: Europa.
Chemische Eigenschaften: Fettlösliches Vitamin; löslich in Öl; unlöslich in Wasser.
Eigenschaften: Kolloidale Lösung, Emulsion, Balsam, Öl, hydroalkoholische Lösung, Aerosol.
Erforderliche Dosierung in kosmetischen Produkten: Von 0,02 bis 0,3 %; als Konservierungsmittel: 0,02 bis 0,2 %; als Wirkstoff: 0,1 bis 0,5 %.
Funktion: Antioxidans, Maskierungsmittel, Hautpflegemittel.
Besonderheiten: Antioxidans, entzündungshemmend, feuchtigkeitsspendend, filmbildend, reparierend, konservierend.
Vorteile: Alle Hauttypologien, besonders trockene, feuchtigkeitsarme, reife oder sonnengeschädigte Haut; Alle Haartypologien.

Details

Verwendung

  • Gesichtspflege (Rasieröl, Peeling, Masken, reinigendes Gesichtsserum, Vitamin E-Creme, Make-up-Entferner, Augengel, Bartshampoo, Lippenbalsam);

  • Körperpflege (Balsam/Creme/Körpermilch, Körperpeeling, Massageöl, After-Sun-Pflege, Duschgel).

  • Haarpflege (Shampoo, Conditioner);

  • Hygiene (Deodorant);

  • Make-up (Lidschatten, Nagellack).

Aufbewahrung

Vitamin E-Pflegeprodukte in einem dicht verschlossenen Behälter bei Raumtemperatur, vor Sauerstoff, Hitze und Licht geschützt aufbewahren.

Gegenanzeigen und Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung

Der Wirkstoff ist sicher, wenn er in Kosmetika verwendet wird. Vitamin E wirkt nicht reizend oder sensibilisierend und hat keine Auswirkungen auf die Haut. Er wird daher von der Haut gut vertragen. 

Allerdings können zu hohe Dosierungen von Tocopherol (>0,5 %) zu Reizreaktionen oder Sensibilisierungen der Haut führen. Dies kann auch die Oxidationsphänomene beschleunigen.

Erfahren Sie mehr

Vitamin E ist eine organische Substanz, die der Körper grundsätzlich für sein Wachstum und seine Funktion benötigt. Es wurde 1922 zum ersten Mal identifiziert. Herbert Evans und Katharine Bishop stellten fest, dass Rattenweibchen, die eine fettarme Diät erhielten, schwanger werden konnten, ohne dass sich ein Fötus entwickelte. Die Schwangerschaften wurden jedoch ausgetragen, wenn die Diät mit Salatblättern oder Weizenkeimen ergänzt wurde. Später, im Jahr 1924, zeigte Bennett Sure, dass eine Verbindung, die aus einer Diät entfernt wurde, bei männlichen Ratten Unfruchtbarkeit induzierte. Es gibt acht natürliche Formen von Vitamin E: 4 Tocopherole und 4 Tocotrienole, wobei die aktivste Form das Alpha-Tocopherol ist und die am häufigsten in der Nahrung vorkommende Form das Gamma-Tocopherol ist. Diese Moleküle sind in großen Mengen in pflanzlichen Ölen enthalten. Sie wirken im Wesentlichen als Antioxidantien gegen freie Radikale, die insbesondere durch die Oxidation von Fettsäuren entstehen. Vitamin E erhält auch den Namen Tocopherol, aus dem Griechischen tokos: Nachkommenschaft und pherein: tragen.