Eine auf das individuelle Hautproblem abgestimmte Pflegeroutine stellt den ersten essenziellen Schritt zur Beseitigung von Mitessern dar. Durch regelmäßiges Eingreifen in die verschiedenen Mechanismen, die an der Entstehung der offenen Komedonen — Talgüberschuss, Ansammlung abgestorbener Hautzellen und Verstopfung der Poren — kann eine sorgfältig aufgebaute Routine die Haut nach und nach klären und das Wiederauftreten von Unreinheiten begrenzen.
Schritt Nr. 1 : Die Haut reinigen.
Die Reinigung der Haut ist ein unverzichtbarer erster Schritt zur Behandlung von Mitessern, da sich offene Komedonen aus einer Mischung aus oxidiertem Talg, abgestorbenen Hautzellen und in den Poren angesammelten Verunreinigungen bilden. Eine tägliche Reinigung entfernt überschüssigen Talg, Umweltverschmutzung und Make-up-Rückstände, die ihre Entstehung fördern, sollte aber nicht die Hautbarriere. Reinigungsprodukte gegen Mitesser müssen sorgfältig ausgewählt werden: Zu aggressiv regen sie die Talgproduktion durch eine reaktive Hyperseborrhoe an, zu mild lassen sie Verunreinigungen zurückbleiben. Die Reinigung bildet somit die Grundlage jeder Behandlung, um Mitesser zu entfernen und bereitet die Haut auf die folgenden Schritte vor, sei es eine Therapie gegen offene Komedonen oder eine gezielte Tiefenreinigung.
Schritt Nr. 2 : Die Haut exfolieren.
Um Mitesser verschwinden zu lassen, ist die Reinigung täglich unerlässlich, reicht jedoch allein nicht aus. Ein- bis zweimal pro Woche ermöglicht ein Peeling auf sauberer, trockener Haut, die Poren zu befreien, überschüssige Hornzellen an der Oberfläche zu entfernen und die Bildung neuer offener Komedonen einzudämmen. Die Exfoliation fördert so die Zellneuerung und verbessert die Hautstruktur, die dadurch glatter und gleichmäßiger erscheint. Es ist zu beachten, dass es zwei Hauptkategorien von Exfolianten : chemische Exfolianten, formuliert mit keratolytischen Wirkstoffen, die auf die Korneozyten der Hornschicht einwirken, um ihre Ablösung zu fördern, und mechanische Exfolianten, die auf der Wirkung abrasiver Partikel beruhen. Beide haben Vor- und Nachteile, und ihre Wahl hängt vor allem von den persönlichen Vorlieben und der individuellen Hautreaktion ab.
Diese Maßnahme muss jedoch dosiert bleiben: Zu häufige oder zu abrasive Peelings können die Hautbarriere schwächen. Als Reaktion auf diese Irritation kann die Haut mehr Talg produzieren, was paradoxerweise die Porenverstopfung verschlimmern kann. Deshalb sollten Behandlungen gegen Mitesser, die eine Exfoliation sparsam durchgeführt werden, mit einer Häufigkeit von ein- bis zweimal pro Woche je nach Empfindlichkeit und Hautbeschaffenheit.
Tipp : Um das Peeling zu erleichtern, können Sie ein Dampfbad vorab, um den Talg zu "verflüssigen". Dafür lassen Sie Wasser aufkochen, dem Sie ein paar Tropfen Teebaumöl, bekannt für seine reinigenden Eigenschaften. Sobald das Wasser kocht, positionieren Sie Ihr Gesicht darüber, decken Sie Ihren Kopf mit einem Handtuch ab und lassen Sie den Dampf etwa zehn Minuten lang einwirken.
Schritt Nr. 3 : Die Haut reinigen und schützen.
Nachdem die Haut gereinigt und exfoliiert wurde, lässt sich Mitesser gezielter entfernen, wenn man auf eine gezielte Reinigungsphase. Reinigungsmasken, insbesondere auf Basis von Ton oder Aktivkohle, absorbieren überschüssiges Sebum, binden die in den Poren sitzenden Unreinheiten und tragen dazu bei, deren Erscheinungsbild zu verfeinern. Alternativ oder ergänzend ermöglicht die Anwendung eines für den täglichen Gebrauch formulierten Peeling-Serums, wie unseres Glykolsäure-Serum, ermöglicht eine sanfte, schrittweise Wirkung. Diese Form des Peelings bei Mitessern fördert die Abschilferung abgestorbener Zellen, die die Poren verstopfen, und hilft zudem, die Entstehung neuer offener Komedonen zu verhindern.
Schließlich ist es für die langfristige Wirksamkeit und Verträglichkeit dieser Routine unabdingbar, die Haut nach der Reinigung zu schützen. Die Anwendung einer feuchtigkeitsspendenden Creme passend zum jeweiligen Hauttyp ermöglicht die Wiederherstellung der Hautbarriere, begrenzt den Wasserverlust und verhindert Ausgleichsreaktionen wie eine übermäßige Talgproduktion. Richtig hydratisierte Haut ist ausgeglichener, weniger anfällig für Unreinheiten und reagiert besser auf die in die Routine integrierten Pflegeschritte zur Entfernung von Mitessern.
Es ist wichtig, Geduld aufzubringen: Mitesser bilden sich langsam, und ihr Rückgang erfolgt in der Regel sechs bis acht Wochen nach Einführung einer geeigneten Pflegeroutine.