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Les erreurs courantes qui abîment les mains.

Welche häufigen Fehler schädigen die Hände?

Die Hände sind täglich zahlreichen Belastungen ausgesetzt, häufig ohne dass wir es bemerken. Manche scheinbar harmlosen Handlungen können jedoch die Haut schwächen und ihren Alterungsprozess beschleunigen. Das Erkennen dieser Fehler ermöglicht es, die Hände im Alltag besser zu schützen. Welche Gewohnheiten schädigen die Hände? Entdecken Sie, welche Sie vermeiden sollten.

Veröffentlicht am 27. März 2026, aktualisiert am 27. März 2026, von Andjela, Chemieingenieurin — 11 Minuten Lesezeit

Fehler Nr. 1: Häufiges Händewaschen ohne Ausgleichsmaßnahmen.

Regelmäßiges Händewaschen ist für die Hygiene unerlässlich, jedoch können zu häufige Waschvorgänge, insbesondere mit tensidhaltigen Seifen, die Hautbarriere schwächen. Bei jedem Waschvorgang wird ein Teil der oberflächlichen Lipide, die für die Aufrechterhaltung der Hautfeuchtigkeit essenziell sind, entfernt, was den transepidermalen Wasserverlust (TEWL) erhöht. Gleichzeitig neigt der Haut-pH-Wert, der normalerweise leicht sauer und etwa bei 5 liegt, dazu, anzusteigen, wodurch die enzymatische Aktivität der Haut und ihre antimikrobiellen Abwehrmechanismen gestört werden.

Diese Effekte sind kumulativ: Je häufiger die Waschvorgänge wiederholt werden, desto empfindlicher wird die Haut, was das Auftreten von Trockenheit, Spannungsgefühlen, Reizungen und sogar von Mikro­rissen begünstigt.

Diese Beobachtungen wurden durch eine Studie mit 15 Probanden bestätigt, in der der Einfluss verschiedener Wasch- und Trocknungstechniken auf die Haut untersucht wurde. Die Ergebnisse zeigen, dass selbst eine einfache Reinigung mit Wasser den transepidermalen Wasserverlust erhöht und dass sich dieser Effekt nach wiederholten Waschvorgängen verstärkt. So führte eine Reinigung mit Seife, gefolgt von einem Abtrocknen mit einem Handtuch, bereits nach zwei Waschvorgängen zu einem Anstieg des TEWL von 10,1 auf 13,1 g/h·m². Noch deutlichere Zunahmen wurden in Abhängigkeit von den Trocknungsmethoden beobachtet und erreichten Werte von bis zu 30,1 g/h·m². Parallel dazu überschritt der Haut-pH-Wert nach zwei Waschungen mit Seife den Wert von 6,0, was auf eine Beeinträchtigung der Hautbarriere und ihrer Schutzfunktionen hinweist.

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10,1 g/h·m²

Unmerklicher Wasserverlust der Haut der Hände vor dem Waschen.

13,1 g/h·m²

Unmerklicher Wasserverlust über die Haut der Hände nach 2 Waschvorgängen.

Es geht nicht darum, die Hygiene zu verringern, sondern sie besser anzupassen, um zu vermeiden, dass die Hände geschädigt werden.

Zum Beispiel ist es vorzuziehen, milde Reinigungsmittel mit physiologischem pH-Wert zu verwenden und die aggressivsten anionischen Tenside zu vermeiden, wie Sodium Lauryl Sulfate (SLS) oder Sodium Laureth Sulfate (SLES), die für ihre starke detergierende Wirkung und ihr irritierendes Potenzial bekannt sind. Im Gegensatz dazu werden mildere Tenside, wie Glucoside (Decylglucosid, Coco-Glucosid) oder Betain-Tenside (Coco-Betain), besser vertragen. Die systematische Anwendung einer feuchtigkeitsspendenden Creme nach jedem Händewaschen ist ebenfalls eine sinnvolle Maßnahme, um den Hydrolipidfilm wiederherzustellen und den Wasserverlust auszugleichen, wodurch die Integrität der Haut der Hände erhalten werden kann.

Fehler Nr. 2: Die Hände nicht ausreichend mit Feuchtigkeit versorgen.

Da die Haut der Hände von Natur aus arm an Talgdrüsen ist, produziert sie weniger schützende Lipide als andere Körperregionen. Diese Besonderheit macht sie in besonderem Maße von externen Zufuuhren abhängig, um ihre Hydratation und die Integrität ihrer Hautbarriere aufrechtzuerhalten. Zudem sind die Hände ständig vielfältigen alltäglichen Belastungen ausgesetzt, seien es wiederholtes Waschen, Temperaturschwankungen oder Reibung, die die Hornschicht nach und nach schwächen. Ohne geeignete Pflege wird die Haut trockener, rauer und weniger geschmeidig, was das Auftreten von zerknitterten Händen begünstigt und feine Linien stärker hervortreten lässt.

Die Hände zu pflegen ist ebenso wichtig wie die Gesichtshaut zu behandeln.

Hierfür ist es ideal, nach jedem Waschen eine Feuchtigkeitscreme aufzutragen, wenn die Haut gerade einen Teil ihrer schützenden Lipide verloren hat, um den Hydrolipidfilm rasch wiederherzustellen. Eine Anwendung am Abend, vor dem Schlafengehen, ist ebenfalls besonders vorteilhaft: Da die Haut in der Nacht weniger äußeren Belastungen ausgesetzt ist, können die Wirkstoffe effizienter wirken. Damit eine Feuchtigkeitscreme wirksam ist, ist es wichtig, dass sie eine Kombination aus Befeuchtern (Humectants) wie Glycerin, Emollientien wie Ceramiden und filmbildenden Substanzen enthält, um Wasser zu binden, seine Verdunstung zu begrenzen und den Zellzusammenhalt zu stärken. Ohne diese regelmäßige Zufuhr entsteht ein Teufelskreis, in dem Trockenheit die Haut schwächt und sie noch anfälliger für alltägliche Belastungen macht.

Fehler Nr. 3: Vernachlässigung des Sonnenschutzes für die Hände.

Die Einwirkung von UV-Strahlen ist einer der Hauptfaktoren für die vorzeitige Hautalterung, auch an den Händen.

Dennoch wird dieser Bereich häufig vergessen, wenn ein Sonnenschutzmittel aufgetragen wird, obwohl er täglich der Sonne ausgesetzt ist. UVA-Strahlen, die tief in die Haut eindringen können, erzeugen einen starken oxidativen Stress und aktivieren Metalloproteinasen, Enzyme, die für den Abbau von Kollagen und Elastin verantwortlich sind. Nach und nach verliert die Haut an Festigkeit, Falten vertiefen sich und es entstehen pigmentierte Flecken. Man spricht von lichtbedingter Hautalterung, insofern diese Alterung auf UV-Strahlung zurückzuführen ist.

Die Integration eines Sonnenschutzes in die tägliche Pflegeroutine ist daher entscheidend, um das Erscheinungsbild der Haut der Hände zu bewahren. Das Auftragen eines Breitspektrum-Sonnenschutzmittels am Morgen, mit wiederholter Anwendung bei längerer Exposition (Autofahren, Aktivitäten im Freien), ermöglicht es, durch UV-Strahlung verursachte Schäden zu begrenzen. Einige Handcremes enthalten inzwischen Sonnenschutzfilter, was diese Maßnahme erleichtert. Ohne diese Vorsichtsmaßnahmen häufen sich die Auswirkungen der Sonneneinstrahlung auf stille, aber kontinuierliche Weise an und beschleunigen die Hautalterung der Hände signifikant.

Fehler Nr. 4: Reinigungsmittel ohne Schutzmaßnahmen handhaben.

Haushaltsreiniger, insbesondere Geschirrspülmittel, enthalten Tenside, die Fette solubilisieren können – einschließlich jener, die natürlicherweise an der Hautoberfläche vorkommen. Eine Studie mit 11 Probanden untersuchte die Auswirkungen von fünf bei 0,5 % verdünnten Detergenzien auf verschiedene kutane Parameter, insbesondere auf den Lipidgehalt der Haut. Die Ergebnisse zeigen eine negative Korrelation mit dem Gehalt an Hautlipiden (r = –0,53), was auf eine Entfernung des Talgs durch das Geschirrspülmittel hindeutet.

Wie ist der Korrelationskoeffizienten (r) zu interpretieren?

Der Korrelationskoeffizient (r) ermöglicht es, die Stärke des Zusammenhangs zwischen zwei Variablen zu messen. Er variiert zwischen –1 und +1. Je näher sein Wert bei ± 1 liegt, desto stärker ist der Zusammenhang.

  • 0 bis ± 0,3: schwache Korrelation.

  • ± 0,3 bis ± 0,6: moderate Korrelation.

  • ± 0,6 bis ± 0,8: starke Korrelation.

  • ± 0,8 bis ± 1: sehr starke Korrelation.

Ein positiver r-Wert zeigt an, dass sich die beiden Variablen in die gleiche Richtung entwickeln, während ein negativer r-Wert bedeutet, dass sie sich in entgegengesetzter Richtung verändern.

Die alkalischen Detergenzien in Geschirrspülmitteln schwächen die Lipidbarriere der Haut und machen sie anfälliger für Dehydratation und äußere Einflüsse.

Angesichts dieser Effekte ist es sinnvoll, bei Hausarbeiten Handschuhe zu tragen, um die Hände zu schützen. Allerdings sind nicht alle Handschuhe gleich geeignet, und ihr Einsatz sollte überlegt erfolgen. Latexhandschuhe insbesondere können bei längerem Tragen kutane Reaktionen auslösen. Eine Studie an 455 Beschäftigten im Gesundheitswesen zeigte, dass 45,05 % der Teilnehmenden über hautbezogene Symptome im Zusammenhang mit dem Tragen von Handschuhen berichteten, wie Trockenheit, Reizungen oder Juckreiz, und dass 18 % Kontakturtikaria-ähnliche Reaktionen aufwiesen. Das Risiko für Dermatitis stieg signifikant bei Personen, die Handschuhe mehr als 5 Stunden pro Tag trugen, was den Einfluss von Okklusion und Mazeration auf die Haut unterstreicht.

So sind zwar Handschuhe bei der Verwendung von Haushaltsreinigern unverzichtbar, jedoch ist es vorzuziehen, weniger sensibilisierende Materialien wie Nitril oder Vinyl zu wählen und das Tragen auf die notwendige Dauer zu beschränken. Das längere Tragen okklusiver Handschuhe fördert nämlich die Schweißbildung, was die Hautbarriere zusätzlich beeinträchtigen kann. Nach dem Ausziehen der Handschuhe trägt das Auftragen einer feuchtigkeitsspendenden Pflege dazu bei, die Hautlipide wiederherzustellen und die durch diese wiederholten Expositionen verursachten Verluste auszugleichen.

Fehler Nr. 5: Die Hände ohne Schutz Kälte und Witterungseinflüssen aussetzen.

Umweltbedingungen, insbesondere Kälte, Wind und trockene Luft, stellen Hauptfaktoren für die Schwächung der Haut an den Händen dar. Kälte führt zu einer Vasokonstriktion und verringert damit die Zufuhr von Nährstoffen und Sauerstoff, die für eine normale Hautfunktion erforderlich sind, während die in den Wintermonaten beobachtete Abnahme der Umgebungsfeuchtigkeit den transepidermalen Wasserverlust verstärkt. Die Haut wird dadurch trockener, rauer und kann Risse, Rötungen oder ein unangenehmes Spannungsgefühl aufweisen. Werden die Hände nicht geschützt, werden sie daher rasch in Mitleidenschaft gezogen.

Das Tragen von Handschuhen im Winter oder ganz allgemein bei kalter und/oder windiger Witterung ist eine einfache Maßnahme, um zu verhindern, dass die Hände geschädigt werden.

Quellen

Type24 diagnostic
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