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La vitamine C comme déodorant.

Vitamin C: Kann man es als Deodorant verwenden?

Vitamin C (Ascorbinsäure) ist vor allem dafür bekannt, die Haut zum Strahlen zu bringen und den Teint zu vereinheitlichen. Dennoch wird es gelegentlich von seiner traditionellen Anwendung abgewandelt und in Deodorants eingearbeitet. Diese Idee weckt gleichermaßen Neugier wie Fragen. Warum verwendet man Vitamin C zur Formulierung eines Deodorants? Bekämpft dieser Wirkstoff tatsächlich Körpergerüche? Untersuchen wir das gemeinsam.

Veröffentlicht am 10. Dezember 2025, aktualisiert am 26. Dezember 2025, von Pauline, Chemieingenieurin — 5 Minuten Lesezeit

Welchen Nutzen hat Vitamin C in Deodorants?

Das Vitamin C, auch bekannt als Ascorbinsäure, ist einer der am intensivsten untersuchten Wirkstoffe in der Kosmetik, da er in der Lage ist, freie Radikale zu neutralisieren und die Kollagensynthese zu stimulieren. Sie spielt auch eine Rolle bei der Regulierung der Pigmentierung durch ihre hemmende Wirkung auf die Tyrosinase, das Enzym, das Tyrosin in Melanin umwandelt. Zudem haben mehrere Studien gezeigt, dass das Vitamin C könnte interessant sein, um Hautentzündungen zu verringern. Man findet es am häufigsten in Form von Derivaten wie Natriumascorbylphosphat oder Ascorbylglucosid, da reine Ascorbinsäure wenig stabil ist und ihre saure Natur Rötungen, Kribbeln und manchmal Irritationen bei Personen verursachen kann, deren Hautbarriere ist geschädigt.

Bis heute gibt es keine wissenschaftlichen Daten, die belegen, dass Vitamin C eine desodorierende Wirkung besitzt oder unangenehme Körpergerüche mindern kann.

Zur Erinnerung: Deodorants wirken über zwei Mechanismen: die Verringerung der bakteriellen Vermehrung und die Neutralisation der geruchsbildenden Moleküle, die bei der Zersetzung des Schweißes entstehen. Entgegen einer weit verbreiteten Meinung hat der Schweiß selbst keinen Geruch: Es sind die Bakterien des axillären Mikrobioms, die die im Schweiß enthaltenen Verbindungen metabolisieren und so flüchtige Säuren bilden, die für den Körpergeruch verantwortlich sind. Um diesem Phänomen entgegenzuwirken, nutzen Deodorants antibakterielle Wirkstoffe, wie bestimmte Zinkformen, und Absorptionsmittel, die die Feuchtigkeit begrenzen, da feuchte Bereiche das Wachstum von Mikroorganismen begünstigen. Die Vitamin C, trotz ihrer anerkannten antioxidativen Eigenschaften, interagiert weder mit dem Wachstum der geruchsverursachenden Bakterien, noch mit den biochemischen Wegen, die zur Bildung der geruchsbildenden Moleküle führen.

Dennoch kann Vitamin C zwar nicht die Körpergerüche reduzieren, könnte jedoch interessant sein, um der Hyperpigmentierung der Achselhöhlen entgegenzuwirken.

Die Achselhöhlen sind in der Tat eine oft von Hyperpigmentierung betroffene Region. Die Haut ist dort dünn und wird durch wiederholte Reibung – beispielsweise durch enge Kleidung oder Rasur – beansprucht, was eine chronisch niedriggradige Entzündungsreaktion hervorruft. Diese Entzündung stimuliert die Aktivität der Melanozyten durch die lokale Freisetzung proinflammatorischer Zytokine, was zu einer verstärkten Melaninproduktion führt. Außerdem tragen das Schwitzen und das Mikrobiom in diesem Bereich dazu bei, einen Reizzustand aufrechtzuerhalten, der das Risiko einer Hyperpigmentierung weiter steigert.

In diesem Zusammenhang kann die Vitamin C theoretisch von Interesse sein, nicht als Deodorans, sondern als aufhellender Wirkstoff. Wie bereits erwähnt, wirkt Vitamin C hemmend auf die Melaninsynthese und verfügt darüber hinaus über antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften, die beide relevant sind, um der Hyperpigmentierung vorzubeugen.

Vitamin C wirkt daher nicht auf Gerüche, könnte jedoch die Hyperpigmentierung der Achselhaut abschwächen, was seinen Einsatz in Deodorants potenziell relevant macht.

Anmerkung : Obwohl die aufhellende Wirkung von Vitamin C in verschiedenen klinischen Studien nachgewiesen wurde, wurde keine davon im Achselbereich durchgeführt, weshalb Vorsicht geboten ist.

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Quellen

FAQ zu vitamin c: kann man es als deodorant verwenden?

Kann Vitamin C die Achselhaut reizen?

Es kann vorkommen, dass reines Vitamin C, das heißt in Form von L-Ascorbinsäure, reizend wirkt, insbesondere auf die empfindliche Haut der Achselhöhlen. Deshalb verwenden Deodorants in der Regel abgeleitete Formen von Vitamin C (Tetrahexyldeyclascorbat, Magnesiumascorbylphosphat, Natriumascorbylphosphat, usw.

Kann man ein Vitamin-C-Gesichtsserum unter den Achseln auftragen?

Technisch gesehen wäre das zwar möglich, entspricht jedoch nicht der vorgesehenen Anwendung. Gesichtsseren weisen häufig hohe Wirkstoffkonzentrationen auf, die für reibungsbelastete Bereiche wie die Achselhöhlen nicht immer optimal sind. Daher empfiehlt es sich, Pflegeformulierungen zu verwenden, die speziell für diese Zone entwickelt wurden.

Führt das Auftragen von Vitamin C unter den Achseln zu vermehrter Schweißbildung?

Nein, Vitamin C hat keinerlei Einfluss auf die Schweißdrüsen. Es beeinflusst weder die Menge des produzierten Schweißes noch die Art und Weise, wie die Haut mit Wärme oder körperlicher Anstrengung umgeht.

Kann Vitamin C eine durch Rasur verursachte Hyperpigmentierung aufhellen?

Vitamin C könnte helfen, da diese Formen der Hyperpigmentierung häufig postinflammatorisch sind. Durch die Regulierung der Melaninproduktion und die Reduktion von Entzündungen könnte Vitamin C dazu beitragen, das Hautbild zu vereinheitlichen. Allerdings wurden die aufhellenden Effekte zwar in verschiedenen Studien nachgewiesen, doch wurde bisher keine Untersuchung an den Achselhöhlen durchgeführt.

Kann Vitamin C die Haut unter den Achselhöhlen für die Sonne empfindlich machen?

Nein, denn die Vitamin C ist nicht photosensibilisierend.

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