3 Pflegeprodukte für Ihre individuelle Bräune ohne UV-Strahlen

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Différentes façons de bronzer sans UV.

Wie kann man braun werden ohne UV-Strahlen und Sonne

Die Exposition der Haut gegenüber UV-Strahlen, ob natürlich oder künstlich, wird oft kritisiert, und das zu Recht. Die Sonne hat tatsächlich schädliche Auswirkungen auf die Haut, die manchmal recht schwerwiegend sein können. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie auf einen gebräunten Teint verzichten müssen. Heutzutage gibt es andere Möglichkeiten, ohne UV-Strahlen braun zu werden.

Zusammenfassung
Veröffentlicht 29. Februar 2024, von Pauline, Zuständig für die wissenschaftliche Kommunikation — 7 min Lesezeit

Was ist eigentlich die Bräunung?

Bräune wird oft als eine schöne Tönung betrachtet, die die Haut nach einem Sonnenbad annimmt. Aus biologischer Sicht handelt es sich in Wirklichkeit um einen Schutzmechanismus der Haut gegen die aggressiven UV-Strahlen. Diese erzeugen freie Radikale, instabile Moleküle, die unsere Zellmembranen und unsere DNA beschädigen, was zu Mutationen und zur Bildung von Krebszellen führen kann. Freie Radikale können auch die Denaturierung und den Funktionsverlust von Faserproteinen wie Kollagen und Elastin, Strukturproteinen der Dermis, verursachen. Um sich zu schützen, reagiert die Haut mit der Aktivierung der Melanogenese, dem Prozess der Synthese von Melanin, dem braunen Pigment, das für die Bräunung verantwortlich ist. Dennoch bietet dies keinen vollständigen Schutz der Haut und muss durch das Auftragen einer Breitband-Sonnencreme ergänzt werden.

Braun werden ohne Sonne: Selbstbräuner verwenden

In den letzten Jahren sind immer mehr Selbstbräuner auf dem Kosmetikmarkt zu finden. Schaum, Creme, Gel, Serum.... diese Produkte haben mehrere Vorteile, darunter den, einen schönen gebräunten Teint zu erhalten, ohne sich den UV-Strahlen der Sonne und ihren Gefahren aussetzen zu müssen.

Die meisten Selbstbräuner enthalten ein Molekül pflanzlichen Ursprungs, das Dihydroxyaceton (DHA) genannt wird. Nach dem Auftragen auf die Haut bewirkt diese Verbindung innerhalb von 4 bis 6 Stunden einen braunen Hautton, indem sie mit den Aminosäuren in der Hornschicht der Epidermis durch eine Maillard-Reaktion reagiert und Pigmente bildet, die für die Färbung der Haut verantwortlich sind.

Häufig trifft man in Selbstbräunern auch auf Erythrulose, einen Zucker, der in roten Früchten gefunden wird. Diese Verbindung wirkt ähnlich wie DHA, aber langsamer. Die Kombination aus DHA und Erythrulose sorgt für eine natürlichere und gleichmäßigere Bräune. Darüber hinaus hat Erythrulose feuchtigkeitsspendende Eigenschaften, die der austrocknenden Wirkung von DHA entgegenwirken.

Bei Typology haben wir zwei Selbstbräuner entwickelt, die einen natürlich gebräunten Teint verleihen. Für eine natürliche, stufenweise Bräune können Sie unser Selbstbräunungsserum verwenden. Es enthält 10 % DHA und außerdem das Mark des Johannisbrotbaums (INCI: Ceratonia Siliqua Seed Extract), eine Verbindung, die reich an Inositol ist, einem Molekül, das die Melanogenese beeinflusst. Wir empfehlen Ihnen auch unser Selbstbräunungsgel für den Körper, das mit 6 % DHA angereichert ist. Es enthält zudem Aloe vera.

Hinweis: Es gibt auch sogenannte Selbstbräunungsduschen. Das sind Kabinen, in denen feine Tröpfchen einer Selbstbräunungslotion auf den Körper und/oder das Gesicht gesprüht werden. Es handelt sich um eine recht praktische und schnelle Technik (weniger als zehn Minuten, wenn eine Maschine verwendet wird), die ein gleichmäßiges Ergebnis bietet. Dennoch stellt sich die Frage nach dem Risiko, dass DHA eingeatmet werden kann. Das Verschlucken oder Einatmen dieses Moleküls kann zu Asthma, Lungenerkrankungen oder Krebs führen. Bisher hat jedoch keine Gesundheitsbehörde festgestellt, dass Selbstbräunungsduschen aufgrund der kurzen Einwirkzeit des Produkts ein Gesundheitsrisiko darstellen.

Braun werden ohne Sonne: Spezielle Lebensmittel in die Ernährung einbauen

Um ohne UV-Strahlen braun zu werden, kann man auch seine Ernährung anpassen. Der Verzehr bestimmter Lebensmittel, die reich an speziellen Nährstoffen sind, kann ein gebräuntes Aussehen fördern. Ähnlich wie bei der topischen Pflege ist der bekannteste Verbündete Beta-Carotin. Dieses wird in der Darmschleimhaut in Retinol, die aktive Form von Vitamin A, umgewandelt.

Retinol im Blut stimuliert die Melanogenese, die Synthese von Melanin. Beta-Carotin ist in vielen Obst- und Gemüsesorten enthalten, z. B. in Karotten, Tomaten, Melonen, Aprikosen, Pfirsichen, Mangos, Brokkoli und Spinat. Ob als kalte Suppe, Sommersalat oder Saft – nehmen Sie es ruhig in Ihren Speiseplan auf. Auch der Verzehr von Eiern ist empfehlenswert, da diese reich an Vitamin A sind.

Sie können auch auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen, die reich an Beta-Carotin sind. Diese haben den Vorteil, dass sie eine höhere Konzentration an Beta-Carotin enthalten als herkömmliche Lebensmittel, wodurch die Bräune optimiert wird. Die erste Wirkung von Selbstbräunungskapseln tritt oft schon nach einem Monat ein. Beachten Sie auch, dass die ideale Dauer einer Kur in der Regel drei Monate beträgt.

Source

  • ZUCCA A. & al. A narrative review of the potential for self-tanning products to substitute for solaria use among people seeking a tanned appearance. Photodermatology, Photoimmunology and Photomedicine (2014).

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