Neu: Pflege für zu Rosazea neigende Haut

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Mode de fonctionnement du dihydroxyacétone (DHA)

Wie wirkt Dihydroxyaceton (DHA) im Selbstbräuner?

DHA ist das Molekül, das in den meisten Selbstbräunungsprodukten enthalten ist. Es sorgt für einen tollen Teint, ohne dass Sie sich der Sonne aussetzen müssen. Doch kann es auch schädlich sein? Wir konzentrieren uns auf Eigenschaften, Funktionen und eventuelle Nebenwirkungen von Dihydroxyaceton in Selbstbräunern.

Was ist Dihydroxyaceton (DHA)?

DHA ist derzeit der wichtigste Wirkstoff in Selbstbräunungsprodukten. Chemisch gesehen handelt es sich um einen Zucker, genauer gesagt um ein Monomer von Kohlenhydraten mit einem Molekulargewicht von 90,08 g/mol. Dieses in Wasser und Ethanol lösliche, aber in Öl unlösliche Molekül kann synthetischen oder pflanzlichen Ursprungs sein. Natürlich vorkommendes Dihydroxyaceton wird in der Regel durch einen biotechnologischen Prozess gewonnen, der die bakterielle Fermentation und die Biokonversion von Glycerin aus Rübenwurzeln umfasst.

In den 1960er-Jahren wurde DHA wegen des unnatürlichen Orangetons, den es auf der Haut hinterließ, nicht geschätzt. Erst in den 80er-Jahren wurde es populär, da es in Kombination mit Erythrulose einen viel gleichmäßigeren und natürlicheren gebräunten Teint ergab. Erythrulose ist ebenfalls eine biotechnologisch hergestellte Verbindung. Dieser natürliche Zucker kommt in den Zellen von Pflanzen wie Himbeeren oder Rüben vor.

Wie funktioniert DHA?

Auf die Haut aufgetragen, reagiert Dihydroxyaceton bei Kontakt mit den Aminfunktionen. Diese werden von den Aminosäuren getragen, die in den abgestorbenen Zellen der Hornschicht vorhanden sind. Daraufhin werden Pigmente gebildet, die Melanoidine. Der Bräunungseffekt der Haut ist das Ergebnis dieser Reaktion, die als Maillard-Reaktion bezeichnet wird.


Die Pigmentierung der Haut tritt innerhalb von 2 bis 6 Stunden nach dem Auftragen des Selbstbräuners auf. Diese Farbe verblasst jedoch allmählich und verschwindet innerhalb von 5 bis 7 Tagen vollständig. Dieses Phänomen lässt sich durch die häufige Erneuerung der Hornschicht (natürlicher Abschuppungsprozess) erklären. Diese Methode der Bräunung ohne Sonneneinstrahlung führt also nicht zur Produktion von Melanin und hat daher keine Schutzwirkung vor UV-Strahlung. Selbstbräuner ist nicht gleich Sonnenschutz! Denken Sie immer daran, Ihre Haut mit einer Breitband-Sonnencreme zu schützen, um die schädlichen Auswirkungen der UV-Strahlung zu vermeiden.

DHA in unserem Selbstbräunungsserum.

Das Selbstbräunungsserum mit 10 % DHA und Johannisbrotfruchtextrakt lässt den Teint schon 12 Stunden nach dem ersten Auftragen strahlen und sorgt für einen allmählichen Effekt. Das im Serum enthaltene Johannisbrotfruchtfleisch sorgt dafür, dass der Teint länger erhalten bleibt. Im Gegensatz zu chemischen Selbstbräunern erzeugt das Selbstbräunungsserum von Typology keine künstliche Orangefärbung.

Gibt es Risiken bei der Verwendung von DHA?

In Selbstbräunungsprodukten ist DHA auf eine maximale Konzentration von 10 % reguliert.

Das SCCS (Scientific Committee on 

Consumer Safety) hat erklärt, 

dass Dihydroxyaceton in Selbstbräunungsprodukten 

bei einer maximalen Konzentration von 10 % 

nicht schädlich für die Gesundheit 

der Verbraucher darstellt. 

Darüber hinaus wurde in keiner wissenschaftlichen Studie nachgewiesen, dass DHA die Schutzbarrieren der Haut durchdringt. Es ist nicht für schwangere Frauen kontraindiziert.

Andererseits kann ein Selbstbräuner, der Dihydroxyaceton enthält, schädlich sein und Reizungen verursachen, wenn es auf empfindliche Körperstellen aufgetragen wird. Aus diesem Grund sollten alle Körperteile, die mit Schleimhäuten bedeckt sind, frei von Selbstbräunern sein. Auch vom Einatmen und Verschlucken dieser Art von Hautpflege wird abgeraten. Dies kann Nebenwirkungen wie Asthma, DNA-Schäden sowie ein erhöhtes Krebsrisiko verursachen.

Außerdem kann DHA die Haut austrocknen und so die Empfindlichkeit gegenüber der Sonne erhöhen. Diese Eigenschaft wird in Selbstbräunungsformeln oft durch feuchtigkeitsspendende Verbindungen wie Glycerin und/oder Zuckerderivate ausgeglichen. Um diesem potenziell austrocknenden Effekt entgegenzuwirken, sollten Sie Ihre Haut täglich, morgens und abends, mit Feuchtigkeit versorgen, und zwar sowohl die Gesichts- als auch die Körperhaut. Die Feuchtigkeitscreme für das Gesicht mit 9 Inhaltsstoffen ist mit Hyaluronsäure und Kokosnussöl angereichert. Es handelt sich um eine minimalistische Formel, die die Epidermis mit Feuchtigkeit und Nährstoffen versorgt. Die leichte, nicht fettende Textur eignet sich für trockene, normale und Mischhaut, sogar für empfindliche Haut. Für den Körper sollten Sie die feuchtigkeitsspendende Körpercreme mit 10 Inhaltsstoffen bevorzugen, die alle Hauttypen, selbst empfindliche Haut, mit Feuchtigkeit versorgt.

Sources :

  • KOCHEVAR I. E. & al. Factors influencing sunless tanning with dihydroxyacetone. British Journal of Dermatology (2003).

  • Opinion on dihydroxyacetone. Scientific Committee on Consumer Safety (2010).

  • CIRIMINNA R. & al. Dihydroxyacetone: An updated insight into an important bioproduct. ChemistryOpen (2018).

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