Le plasma lift pour réduire les vergetures

Dehnungsstreifen: Funktioniert das Plasma-Lifting?

Der Plasma-Lift ist eine Technik, die auf der Verwendung von Blutplasma basiert, um die Zellregeneration zu stimulieren. In der ästhetischen Dermatologie findet sie zunehmend Anwendung und wird mitunter eingesetzt, um das Erscheinungsbild von Dehnungsstreifen zu mindern. Aber wie verhält es sich tatsächlich? Ist diese Methode wirklich effektiv zur Behandlung solcher Hautmarken?
Entdecken Sie alle Antworten auf diese Fragen.

Zusammenfassung
Veröffentlicht 28. August 2025, aktualisiert am 28. August 2025, von Lilia, Wissenschaftliche Redakteurin — 6 min Lesezeit

Was versteht man unter Dehnungsstreifen?

Die Dehnungsstreifen sind häufige Hautalterationen, vergleichbar mit kleinen, oberflächlich sichtbaren Narben. Sie entstehen durch eine starke Dehnung der Haut, die zu einem Riss der Kollagenfasern in der Dermis führt. Am häufigsten treten sie an bestimmten Körperregionen auf: Oberschenkeln, Abdomen, Hüften, Gesäß, Brust, unterer Rücken, oberer Arm oder auch der Innenseite der Knie. Optisch zeigen sie sich als längliche Streifen, teilweise mit Zebramuster verglichen. Zunächst sind die Dehnungsstreifen rötlich oder violett gefärbt und leicht erhaben. Diese Anfangsphase, auch als Entzündungsphase bezeichnet, ist durch eine Erweiterung der Blutgefäße und manchmal eine lokale Empfindlichkeit gekennzeichnet. Allmählich verblassen sie zu weißen, ebenen und schmerzlosen Linien. In diesem sogenannten „reifen“ Stadium gelten die Dehnungsstreifen als ausgeheilt und dauerhaft: Behandlungen zeigen dann nur noch eine sehr begrenzte Wirksamkeit.

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Was man über Plasma-Lifting wissen muss.

Das Plasma-Lifting ist eine Technik, die eine Stimulation der Zellregeneration ermöglicht. Diese Behandlung mit plättchenreichem Plasma beruht auf der Verwendung des eigenen Blutplasmas des Patienten. Thrombozyten sind Moleküle, die im Blutplasma vorkommen. Sie haben die Aufgabe,die Wundheilung zu beschleunigen, wenn der Organismus eine innere oder äußere Verletzung erleidet. Das Plasma-Lifting gewährleistet die Stimulation von Kollagen, einem natürlich im Körper vorhandenen Wirkstoff, der eine entscheidende Rolle bei der Regeneration der Hautzellen spielt. Dank des Kollagens erneuert sich die Haut einfach und schnell. Das als Therapie eingesetzte Plasma wird durch Zentrifugation einer bestimmten Blutmenge des Patienten gewonnen. Sobald das Plasma vorliegt, wird es mithilfe einer speziellen Injektionstechnik oder eines speziellen Geräts (z. B. einem Mikronadelstift) in die Haut re-injiziert. Das Plasma-Lifting ist eine gängig angewandte Behandlung. Es kann beispielsweise Falten und feine Linien, Narben und Altersflecken reduzieren sowie gezielt Haarausfall.

Ist das Plasma-Lifting wirksam gegen Dehnungsstreifen?

Das Plasma-Lifting kann angewendet werden, um das Erscheinungsbild von Dehnungsstreifen. Dies ist möglich dank der Anregung der Hautzellregeneration durch das Kollagen , das in großer Menge durch das Blutplasma gebildet wird. Dehnungsstreifen werden so mit einer beträchtlichen Menge neuer Hautzellen versorgt, was ihre Erscheinung mildert und das Ausmaß der „Risse“ verringert. Wie bereits erwähnt, kann das Plasma-Lifting auf jedem Körperbereich angewendet werden, sofern dieser von Dehnungsstreifen betroffen ist.

Eine wissenschaftliche Übersichtsarbeit analysierte mehrere Studien zur Anwendung von plättchenreichem Plasma (PRP) in der Behandlung von Dehnungsstreifen. Die Ergebnisse legen nahe, dass diese Technik relativ wirksam sein könnte, um deren Erscheinungsbild abzumildern.

Zum Beispiel verglich eine 2018 an 30 Patienten durchgeführte Studie die Wirksamkeit von PRP mit der einer auf 0,05 % Tretinoin basierenden Creme. Tretinoin dient als Kontrolle, da es als etablierter Referenzstandard gilt, um die Kollagenbildung anzuregen und frische Dehnungsstreifen zu verbessern.

Die Patienten erhielten drei PRP-Sitzungen innerhalb von vier Wochen. Die Ergebnisse zeigten eine Verbesserung des Erscheinungsbildes der Dehnungsstreifen in 87 % der mit PRP behandelten Fälle, gegenüber 60 % in der Tretinoin-Gruppe. Dieser Unterschied war besonders ausgeprägt bei weißen Dehnungsstreifen, mit einer Verbesserung von 83,3 % in der PRP-Gruppe gegenüber nur 44,4 % in der Tretinoin-Gruppe. In einer weiteren Studie wurden 18 asiatischstämmige Patienten mit einer Kombination aus Radiofrequenz und PRP behandelt. Nach zwei Monaten Behandlung berichteten 71,9 % der Teilnehmer über eine als sehr zufriedenstellend bewertete Verbesserung.

Obwohl mehrere Studien eine deutliche Verbesserung des Erscheinungsbilds von Dehnungsstreifen durch die PRP-Technik berichten, sollte man dennoch vorsichtig sein, da die Ergebnisse von Person zu Person variieren können.

Das Plasma-Lift ist keine völlig risikofreie Prozedur. Bestimmte Nebenwirkungen können im Anschluss an die Behandlung auftreten, wie Rötungen, eine lokalisierte Schwellung, Hämatome, eine erhöhte Sensibilität der injizierten Zone, seltener eine Infektion oder eine allergische Reaktion. Diese unerwünschten Nebenwirkungen sind in der Regel mild und vorübergehend: Sie neigen dazu, nach einigen Tagen spontan zu verschwinden, ohne größere Komplikationen zu verursachen. Dennoch ist es entscheidend, um Risiken zu minimieren und eine angemessene Betreuung zu gewährleisten, vor diesem Behandlungsverfahren einen qualifizierten Facharzt zu konsultieren. Dieser wird Ihren Gesundheitszustand, Ihre medizinische Vorgeschichte und die Art Ihrer Dehnungsstreifen um festzustellen, ob das Plasma-Lift eine geeignete Option darstellt. Falls dies nicht der Fall ist, kann er Sie auf eine therapeutische Alternative verweisen, die besser auf Ihre Situation abgestimmt ist.

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