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Effets de l'huile de nigelle sur la kératose pilaire.

Schwarzkümmelöl – eine natürliche Lösung gegen Keratosis pilaris?

Körnige Haut, Rauheiten, kleine Knötchen... Die Keratosis pilaris ist harmlos, kann jedoch ästhetische Komplexe hervorrufen. Um sie abzumildern, greifen manche zu Pflanzenölen, insbesondere zu Schwarzkümmelöl. Aber kann dieses bei der Keratosis pilaris tatsächlich wirken? Die Antwort in diesem Artikel.

Veröffentlicht am 26. Januar 2026, aktualisiert am 26. Januar 2026, von Pauline, Chemieingenieurin — 5 Minuten Lesezeit

Welche Auswirkungen hat Schwarzkümmelöl auf die follikuläre Keratose (Keratosis pilaris)?

Die Keratosis pilaris ist eine häufige und gutartige Hauterkrankung, die durch das Auftreten von kleinen, rauen Papeln gekennzeichnet ist, meist an den Oberarmen, Oberschenkeln und am Gesäß. Sie beruht auf einer Störung der Keratinisierung, bei der sich Keratin an den Öffnungen der Haarfollikel ansammelt und hornige Pfropfen bildet. Diese Hyperkeratinisierung ist häufig mit trockener, manchmal entzündlicher Haut verbunden und kann durch genetische oder hormonelle Faktoren oder bestimmte Umweltbedingungen begünstigt werden. Obwohl sie harmlos ist, kann die Keratosis pilaris als unästhetisch empfunden werden, was die Suche nach Mitteln zur Abschwächung ihres Erscheinungsbildes motiviert.

Bei der Keratosis pilaris werden in der Regel keratolytische Wirkstoffe eingesetzt, wie die Glykolsäure oder die Milchsäure, die überschüssiges Keratin entfernen können.

Bis heute jedoch das Schwarzkümmelöl nicht mit keratolytischen Eigenschaften assoziiert ist. Seine lipidreiche Zusammensetzung und bioaktive Verbindungen wie Thymochinon verleihen ihm vielmehr nährende, antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften, die den Hautkomfort verbessern und die Hautbarriere. Andererseits hat keine klinische Studie eine spezifische Wirkung von Schwarzkümmelöl auf Keratosis pilaris oder die Normalisierung der Follikelkeratinisierung gezeigt. Es zielt daher nicht auf den zentralen Mechanismus dieses Hautproblems ab, nämlich die Ansammlung von Keratin.

Dabei hat eine klinische Studie kürzlich auf das Potenzial eines Schwarzkümmel-Extrakts bei einer anderen Form der Keratose aufmerksam gemacht: der Arsenik-Keratose. Obwohl sie sich von der Pinselkeratose unterscheidet, teilt sie einige biologische Mechanismen, insbesondere eine Hyperkeratinisierung. In dieser Studie, die an 32 Patienten mit mittelschwerer bis schwerer palmarer Arsenik-Keratose durchgeführt wurde, wurde eine Salbe auf Basis eines Samenextrakts von Nigella sativa wurde über 12 Wochen angewendet (Konzentration nicht angegeben). Die Ergebnisse zeigten eine Mittlere Reduktion der Läsionsgröße um 72,8%. Die Studienautoren vermuten, dass der Nigella sativa-Extrakt eine dosisabhängige Zytotoxizität gegenüber hyperproliferativen Keratinozyten ausüben könnte, was die beobachtete Verbesserung erklären würde, ohne jedoch diesen Mechanismus nachgewiesen zu haben.

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55,4 ± 29,8 mm²

Mittlere Läsionsfläche vor der Behandlung.

15,1 ± 10,8 mm²

Durchschnittliche Läsionsgröße nach 12-wöchiger Behandlung.

Diese Ergebnisse sind zwar interessant, lassen jedoch keine abschließenden Aussagen über die Wirksamkeit von Schwarzkümmelöl bei der Keratosis pilaris zu.

In der Tat befasste sich die Studie mit der Arsenkeratose, die zwar der Keratosis pilaris ähnelt, jedoch nicht identisch ist. Außerdem wurde nicht Schwarzkümmelöl getestet, sondern ein Extrakt aus Schwarzkümmelsamen in einer Salbenformulierung, und bislang liegt nur eine einzelne, klein angelegte klinische Studie vor. Es ist daher nicht möglich, diese Daten auf die Anwendung von Schwarzkümmelöl bei der Keratosis pilaris zu übertragen. In der Praxis ist es für Personen, die das Erscheinungsbild ihrer Keratosis pilaris mildern möchten, nach wie vor ratsam, auf Wirkstoffe zurückzugreifen, deren Wirksamkeit besser dokumentiert ist, insbesondere keratolytische Mittel.

Erinnern wir abschließend daran, dass es sich bei der Keratosis pilaris um eine gutartige und ungefährliche Hauterkrankung handelt, die keiner Behandlung bedarf und deren Betreuung ausschließlich auf ästhetischen und persönlichen Präferenzen beruht.

Quellen

Diagnostic

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