Leukodermie ist ein Wort, das aus dem Altgriechischen abgeleitet ist leukós, was weiß bedeutet, und dérma, was Haut bedeutet. Die Etymologie dieses Begriffs lässt uns verstehen, dass er mit einer weißen Entfärbung der Haut verbunden ist. Laut dem Wörterbuch der Nationalen Akademie für Pharmazie wird Leukodermie wie folgt definiert: "Hypopigmentierung oder Apygmentierung von Bereichen der Epidermis durch Mangel oder Fehlen von Melanin. Sie kann angeboren sein, wie beim Albinismus, oder erworben, zum Beispiel bei Lepra, Psoriasis, Syphilis, Vitiligo oder dem Narbengewebe einer Wunde."
Vitiligo ist eine spezifische Form von Leukodermie, die durch eine selektiven Verlust von Melanozyten gekennzeichnet ist.
Es gibt verschiedene Arten von Leukodermien, die aus unterschiedlichen Ursachen resultieren können. Eine Leukodermie kann somit die Folge eines Mangels an Melaninpigment sein, aufgrund einer Abnahme der Melanozytenzahl oder eines Defekts in der Synthese oder Übertragung von Melanin, einer lokalisierten Vasokonstriktion, einer Ablagerung von weißer Substanz wie beispielsweise einer Hautverkalkung, einer auf die Epidermis ausgeübten Spannung, insbesondere durch eine Zystenwand, eines Hautinfarkts wie bei der weißen Atrophie oder der Degos-Krankheit oder einer Keratose wie bei Warzen oder Molluscum contagiosum. Leukodermien können diffus oder umschrieben sein. Abhängig von diesem Kriterium und dem Alter, in dem sie auftreten, ist es möglich, sie zu unterscheiden und zu bestimmen, ob es sich um einen Fall von Vitiligo handelt, wie der untenstehende Entscheidungsbaum zeigt.