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Steckbrief: Milien

Definition: Kleine, erhabene Hautläsionen, die sich als kleine weiße oder gelbliche Körner von etwa 0,5 bis 2 mm Durchmesser präsentieren, die unter den oberflächlichen Schichten der Epidermis relativ hart sind. Sie werden auch als "Fettbeulen" bezeichnet und treten in der Regel im Gesicht auf, hauptsächlich um die Augen, um die Nase, vor den Ohren und auf den Wangen, aber auch am Hals und an den Händen. Oft mit weißen Mitessern (geschlossenen Komedonen) verwechselt, handelt es sich tatsächlich um Mikrozysten, die aus einer Ansammlung von eingefangenen toten Zellen bestehen, die die Poren der Epidermis verstopfen. Sie entstehen also durch eine schlechte natürliche Abschuppung der Haut.
Interne und externe Ursachen: Genetischer Faktor; Autoimmunreaktion; Hauttrauma; übermäßige UV-Exposition; übermäßige Verwendung von sogenannten fettigen Kosmetikprodukten; bestimmte Hautkrankheiten (Epidermolysis bullosa, etc.); langfristige Verwendung von Kortikosteroid-basierten Cremes.
Wie man sie reduziert oder beseitigt: In den meisten Fällen verschwinden sie nach mehreren Wochen oder sogar einigen Monaten von selbst; man sollte sie nicht selbst aufstechen, um jegliches Infektions- oder Narbenrisiko zu vermeiden; man sollte einen Dermatologen aufsuchen; dermatologische Verfahren (mechanische Extraktion, Kryotherapie, Elektrodesikkation, CO2-Laser); dermatologische Verschreibungen (Retinoide, Antibiotika).
Vorbeugende Maßnahmen: Täglich einen Sonnenschutz verwenden; übermäßige Sonneneinstrahlung vermeiden; in die tägliche Routine eine Pflege integrieren, die einen Wirkstoff enthält, der die Zellerneuerung verbessert/aktiviert (Azelsäure, Retinoide, etc.).

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