Um ein Reiswasser zuzubereiten, das für die Anwendung auf der Haut geeignet ist, empfehlen wir Ihnen, Reis aus ökologischem Anbau zu bevorzugen, um die Belastung durch Pestizidrückstände oder andere Verunreinigungen so gering wie möglich zu halten. Alle Reissorten – weißer, Vollkorn-, Basmati-, Thai- oder Rundkornreis – sind jedoch geeignet, da die gewünschten wasserlöslichen Verbindungen von Natur aus ins Wasser übergehen. Nachdem der Reis gründlich gespült wurde, stehen verschiedene Zubereitungsarten zur Verfügung: Das Kochwasser aufzufangen, den rohen Reis für etwa fünfzehn Minuten in zwei bis drei Volumina Wasser einzuweichen oder diesen Ansatz etwa achtundvierzig Stunden lang fermentieren zu lassen, um die Lösung mit Fermentationsmetaboliten anzureichern.
In jedem Fall muss das gewonnene Wasser gefiltert werden, um feste Partikel zu entfernen, und wenn es aus dem Kochprozess stammt, vor jeder Anwendung auf der Haut abgekühlt werden.
Sobald sie fertig ist, kann Reiswasser einfach auf eine saubere Haut aufgetragen werden, indem man zuvor gereinigte Hände, ein Wattepad oder ein Tuch verwendet, und dann für etwa zehn Minuten einwirken gelassen wird, bevor es mit klarem Wasser abgespült wird. Um die mikrobiologische Qualität zu erhalten, sollte Reiswasser in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von maximal fünf Tagen verbraucht werden. Danach steigt das Risiko einer mikrobiellen Vermehrung. Es ist daher empfehlenswert, regelmäßig kleine Mengen Reiswasser zuzubereiten, anstatt auf einmal eine große Lösung herzustellen.