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Interesse, Vorteile und Grundlage der Hautanalyse

Interesse, Vorteile und Grundlage der Hautanalyse

Auch heute noch kennen viele Verbraucher ihren Hauttyp nicht und verwenden ungeeignete Produkte. Bevor Sie sich jedoch mit der Pflege Ihrer Haut beschäftigen, sollten Sie eine professionelle Hautanalyse durchführen, um die Bedürfnisse und Eigenschaften Ihrer Haut zu entschlüsseln. Das Ziel ist letztlich, dass Sie Ihre Haut und Ihre Gesundheit besser kennen und die Pflegeprodukte entsprechend auswählen und anpassen können. Woraus besteht eine Hautanalyse? Nach welchen Kriterien wird sie durchgeführt? Eine Erklärung.

Veröffentlicht 1. Dezember 2022, von Stéphanie, Doctoresse en Sciences de la Vie et de la Santé, — 9 min Lesezeit

Hautanalyse: Was ist das und warum sollte man sie durchführen?

Eine Hautanalyse ist eine persönliche Einschätzung zu einem bestimmten Zeitpunkt, um zu sehen, wo Ihre Schwächen liegen, um eine individuelle Pflegeroutine zu planen, um die Hauttentwicklung zu verlangsamen, aber auch, um Ihnen zu helfen, Ihre Haut individuell zu pflegen. Eine Hautanalyse dient dazu, Ihren Hauttyp zu bestimmen und seine Eigenschaften und Merkmale zu beurteilen. Nach einer Diagnose erhalten Sie die vollständige Analyse Ihrer Haut und eine Produktempfehlung, die auf den Ergebnissen basiert, um Ihren Bedürfnissen besser nachzugehen und die gewünschten Erfolge zu erzielen. Die vorgeschlagenen Behandlungen werden somit auf die spezifischen Ansprüche Ihrer Haut abgestimmt, um Schwachstellen zu verbessern und die natürlichen Abwehrkräfte der Haut wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Woraus besteht eine Hautanalyse?

Die Hautanalyse von Typology ist recht einfach und dauert nur wenige Minuten. Sie werden gebeten, etwa 15 Fragen zu beantworten, um Ihre Gefühle, Beobachtungen, Lebensgewohnheiten und Umgebung zu erfassen und somit viele Probleme aufzuzeigen. Am Ende dieses Fragebogens erstellt das System eine detaillierte Analyse Ihrer Haut, eine individuelle Routine (eine für den Morgen und eine für den Abend) sowie Empfehlungen und Informationen zu Ihren Problemen, deren Ursachen und wie man sie lösen kann.
Im Laufe der Fragen werden verschiedene repräsentative und unverzichtbare Hautparameter angesprochen und für eine umfassende und detaillierte Diagnose analysiert, z. B. Feuchtigkeitsgehalt, Falten und Fältchen, Pickel, Pigmentflecken, Sichtbarkeit der Poren, Mitesser, Reaktionsfähigkeit der Haut (Rötung), Glanz, Augenringe, Schwellungen und Festigkeitsgrad. Darüber hinaus werden Ihnen auch recht grundlegende Fragen gestellt: z. B. ob Sie schwanger sind, wie Sie mit der Sonne umgehen, ob Sie in einer verschmutzten Umgebung leben, wie gut Sie Kosmetika vertragen, welchen Hautton Sie haben, wie oft Sie Make-up tragen oder ob Sie rauchen.

Eine Bewertung nach drei wesentlichen, allgemeingültigen Kriterien.

Das Konzept dieser Hautanalyse basiert auf einer Literaturrecherche zahlreicher wissenschaftlicher Studien und beruht auf drei wesentlichen Kriterien, die allgemeingültig sind:

  • Oxidationsfaktoren: Dieses Kriterium bewertet die Auswirkungen von UV-Strahlung, Luftverschmutzung und Tabakkonsum auf eine gesunde Haut. Diese Faktoren haben gemeinsam, dass sie oxidativen Stress verursachen, einen physiologischen Prozess, der Ihre Haut nachhaltig beeinträchtigen kann. Wenn zu viele freie Radikale vorhanden sind, kann dies zu einer vorzeitigen Hautalterung führen (vorzeitiges Auftreten von Falten und Fältchen, ein schneller fahler Teint, Verlust an Festigkeit ab Mitte 30). Alle Bestandteile der Epidermis werden von den freien Radikalen angegriffen (Lipide, Proteine, DNA) und nehmen Schaden.

  • Talgproduktion: Die Aktivität der Talgdrüsen und damit die Integrität des Fettfilms, der die Haut schützt, werden beurteilt. Talg ist eine komplexe Mischung aus Lipiden, die zur Feuchtigkeitsversorgung, zur Barrierefunktion der Haut und zu ihrem Schutz vor äußeren Einflüssen beiträgt. Eine Störung der Talgproduktion kann jedoch Folgen haben: Zu viel Talg (Hyperseborrhoe) kann zu glänzenden Stellen im Gesicht und zur Bildung von Hautunreinheiten führen (vergrößerte Poren, Pickel, Mitesser …)

  • Hautalterung: Bei diesem Ansatz werden die Elastizität der Haut, das Vorhandensein von Falten sowie die Gleichmäßigkeit der Pigmentierung unabhängig vom Alter analysiert. Es handelt sich um einen natürlichen Prozess, der mit einer Beeinträchtigung der Reparatur- oder Wartungsmechanismen der Zellen verbunden ist. Im Laufe der Zeit verlangsamt sich die Erneuerung der Hautzellen, was zu einer Verdickung der Hornschicht, trockener Haut und einem grauen Teint führt, da sich abgestorbene Zellen auf der Oberfläche der Epidermis ansammeln. Falten werden tiefer und ein Verlust an Spannkraft, Volumen und Dichte wird sichtbar. Die ersten Anzeichen der Hautalterung können bereits im Alter von 25–30 Jahren auftreten.

Ergebnis: die verschiedenen Hauttypen.

Durch das Sammeln aller von Ihnen gegebenen Antworten wird eine vom Typology-Team festgelegte Punktzahl erstellt, die dem Typ Ihrer Haut entspricht. So wurden nach dieser wissenschaftlichen Methodik 24 Hauttypen ermittelt, die auf den drei oben definierten Kriterien basieren.

HAUTALTERUNG (A, B, S, M)OXIDATIONSFAKTOREN (E, G)TALGPRODUKTION (-, ., +)
(A)bwesend: Keine Fältchen, auch nicht an den Lippen- und Augenwinkeln. Die Haut hat eine gleichmäßige Farbe. (B)eginnend : Im Ruhezustand ist die Haut glatt. Bei Bewegung beginnen sich Fältchen an den Mundwinkeln und dann an den Augenwinkeln zu bilden. Die Nasolabialfalten (zwischen Nase und Mund) zeichnen sich diskret ab. Einige leichte braune Flecken können sich widerspiegeln. (S)ichtbar: Feine Linien an den Lippen- und Augenwinkeln sind bei Bewegung und in Ruhe vorhanden. Die Hautfarbe ist nicht gleichmäßig, mit mehr oder weniger braunen Flecken auf der Stirn und in den Nasenfalten. (M)arkant: Falten sind im gesamten Gesicht vorhanden. Flecken sind im Gesicht, im Bereich des Dekolletés und auf den Handrücken vorhanden. (E)xponiert: Gewohnheitsmäßiger Sonnenschutz, der in Bezug auf den Fototyp und die Expositionsrate unzureichend ist. (G)eschützt: Ausreichende Sonnenschutzgewohnheiten in Bezug auf den Fototyp und die Expositionsrate. (S)chwach: Das Hautbild ist fein. Durch den Mangel an Talg neigt die Haut zu Feuchtigkeitsverlust. Sie spannt. (A)sgewogen: Die Haut ist angenehm ausgeglichen, ihr Erscheinungsbild ist matt und ihr Hautbild gleichmäßig. Sie ist dennoch anfällig für äußere Einflüsse (Umweltverschmutzung, Sonne, Wind). (E)rhoben: Die Hautstruktur ist unregelmäßig, die Poren sind sichtbar und die Haut glänzt mehr oder weniger. Sie neigt zu Unreinheiten.

Wie oft sollte ich meine Hautanalyse durchführen lassen?

Jede Haut ist einzigartig und hat ihre Besonderheiten, die sich weiterentwickeln werden. Die Haut verändert sich mit den täglichen Belastungen, den Jahreszeiten, unserer Umwelt, unserem Hormonzyklus, dem Lauf der Zeit und unserem Lebensstil. Wir empfehlen Ihnen daher, Ihre Hautanalyse durchschnittlich alle sechs Monate zu wiederholen, um Ihre Pflegeroutine an die klimatischen Veränderungen anzupassen. Ihre Haut hat nämlich je nach Jahreszeit unterschiedliche Bedürfnisse. Hitze oder Kälte, Feuchtigkeit oder trockenes Wetter, Sonne, Wind, Heizung oder Klimaanlage – all diese Faktoren wirken sich auf Ihre Haut aus.

Die Haut hat nicht immer die gleichen Probleme. So reagiert sie z. B. anders auf hormonelle Veränderungen (Schwangerschaft, Wechseljahre, Absetzen/Anfang/Wechsel der hormonellen Verhütung usw.); Umweltveränderungen (Umzug in eine Großstadt, aufs Land, in die Berge oder an die Küste); eine neue Erkrankung oder wenn Sie eine neue dermatologische Behandlung beginnen. Mit zunehmendem Alter ändern sich auch die

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