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Fesses rouges bébé

Warum hat das Baby einen roten Po?

Ein Baby ist nicht vor Hautproblemen geschützt. Im Gegenteil, die Empfindlichkeit der Kinderhaut macht sie besonders anfällig für Irritationen. Am häufigsten treten diese im Windelbereich auf und äußern sich durch unangenehme, manchmal sogar schmerzhafte Rötungen für die Babys. Wie erkennt man Windeldermatitis? Was ist ihre Ursache? Hier finden Sie die Antworten auf diese Fragen.

Zusammenfassung
Veröffentlicht 11. April 2024, von Pauline, Zuständig für die wissenschaftliche Kommunikation — 4 min Lesezeit

Wie erkennt man Windeldermatitis bei einem Säugling?

Das Windeldermatitis ist eine extrem häufige Hautentzündung bei Babys. Es wird geschätzt, dass sie etwa acht von zehn Säuglingen betrifft. Die geschwollene Erscheinung und die rote Färbung des Gesäßes sind die Hauptwarnzeichen. Die Haut an dieser Stelle kann auch warm anfühlen. Ohne eine angemessene Behandlung können die Rötungen sich verschlimmern und auf andere Körperteile ausbreiten. Die Windeldermatitis, auch Windelausschlag genannt, ist leicht zu heilen, vorausgesetzt, man hat die richtigen Reflexe und verwendet die richtigen Pflegeprodukte.

Nicht alle Säuglinge reagieren gleich auf Windeldermatitis. Obwohl einige mehr gestört sind als andere, haben die meisten Babys mehr Schwierigkeiten beim Schlafen und ruhigen Bewegen. Jede Bewegung zieht an ihrer empfindlichen Haut und verursacht Schmerzen, was sie dazu bringen kann, ständig zu weinen. Darüber hinaus können Rötungen im Gesäßbereich von Juckreiz begleitet sein, was für Babys schwer zu ertragen ist.

Was sind die Ursachen für Windeldermatitis bei Babys?

Verschiedene Faktoren können das Auftreten von Rötungen auf den Gesäßbacken von Säuglingen verursachen. Am häufigsten wird die Windeldermatitis durch ein Austrocknen der Haut des Kindes verursacht, das durch die Reibung der Windeln entsteht. Eine Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Substanzen in Feuchttüchern, Windeln, Seifen oder Cremes kann ebenfalls verantwortlich sein. Es wurde auch festgestellt, dass Verdauungs- oder Harnwegsstörungen verschlimmernde Faktoren für Windeldermatitis sind. Tatsächlich fördern Durchfälle, die durch das Zahnen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder die Einnahme von Antibiotika verursacht werden, die Reizung, indem sie eine Zunahme der Aktivität der fäkalen Enzyme verursachen, was die Epidermis schädigt.

Darüber hinaus kann eine langanhaltende Exposition gegenüber Urin und Fäkalien, kombiniert mit der durch das ständige Tragen von Windeln induzierten Okklusion, zur Aufrechterhaltung der Windeldermatitis beitragen. Tatsächlich führt dies zur Alkalisierung des Haut-pH-Wertes, was das Hautmikrobiom verändert und die Hornschicht beeinträchtigt. Reibung gegen die Haut und Mazeration können zu einem Bruch der Hautbarriere und einer erhöhten Durchlässigkeit für potenziell reizende Substanzen führen. Diese Faktoren prädisponieren die Haut für mikrobielle Invasion und Entzündung. Die Pilze Candida albicans und die Bakterien Staphylococcus aureus, Streptococcus agalactiae und Escherichia coli sind übrigens häufig mit Windeldermatitis assoziiert. Diese Veränderung des Hautmikrobioms kann die Freisetzung von Histamin und proinflammatorischen Prostaglandinen verursachen, was die Reizung und Rötung verschlimmert.

Wenn Ihr Baby trotz der Verabreichung von Pflegeprodukten über mehrere Tage hinweg einen anhaltenden Windelausschlag aufweist, ist es notwendig, medizinischen Rat einzuholen.

Quellen

  • KANTI V. & BLUME-PEYTAVI U. Prevention and treatment of diaper dermatitis. Pediatric Dermatology (2018).

  • MICETIC-TURK D. & al. Diagnosis and management of diaper dermatitis in infants with emphasis on skin microbiota in the diaper area. International Journal of Dermatology (2018).

  • CICCONE A. & VARBANOV M. L’érythème fessier, conseils et traitements. Actualités pharmaceutiques (2020).

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