3 Pflegeprodukte für Ihre individuelle Bräune ohne UV-Strahlen

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Les PHA contre les marques brunes laissées par l'acné.

PHAs gegen Pigmentflecken, die durch Akne entstanden sind.

PHA (Polyhydroxysäuren) gehören zusammen mit AHA (Alpha-Hydroxysäuren) und BHA (Beta-Hydroxysäuren) zur Familie der Hydroxysäuren. Sie gelten als die neue Generation von AHAs und sind für ihre keratolytische Wirkung bekannt, d. h. sie entfernen abgestorbene Hautzellen (Abschuppungsprozess), was die Zellerneuerung steigert und die Haut wieder strahlen lässt. Wie wirken sie auf postinflammatorische Hyperpigmentierung?

Warum kann es nach einem Akneausbruch zu Pigmentflecken kommen?

Selbst wenn die Hautunreinheit verschwunden ist, kann Akne Pigmentflecken auf der Haut hinterlassen, die als postinflammatorische Hyperpigmentierung bezeichnet werden. Diese hartnäckigen flachen braunen oder schwarzen Flecken entstehen durch eine erhöhte Melaninproduktion als Reaktion auf eine Entzündungsreaktion. Die Entstehung dieser verfärbten Stellen beruht auf der Produktion von entzündlichen Zytokinen mit pigmentierenden Eigenschaften durch die umliegenden Zellen. Sie aktivieren die Melanozyten (melaninproduzierende Zellen), was zu einer starken Freisetzung von Melanosomen (Pigmentkörnchen) und damit von überschüssigem Melanin führt. Obwohl dieses Phänomen bei allen Hauttypen auftreten kann, ist es in der Regel bei Menschen mit gemischter bis dunkler Haut (Phototypen IV bis VI) häufiger. 

Im Gegensatz zu Aknenarben sind diese Pickelmale vorübergehend und hellen in der Regel nach mehreren Monaten (zwischen 3 und 24 Monaten) wieder auf, ohne Narben zu hinterlassen. Manchmal dauert es auch mehrere Jahre. Wie schnell sie verschwinden, hängt jedoch von Ihrem Verhältnis zur Sonne ab, das die Heilungsdauer verlängern kann, aber auch von dem Unterschied zwischen der Hautfarbe und dem Farbton des Pigmentflecks.

PHAs, um das Erscheinungsbild von postinflammatorischer Hyperpigmentierung zu mildern.

PHAs sind keratolytische Wirkstoffe, die sich im Gegensatz zu AHAs und BHAs für alle Hauttypen eignen, auch für empfindliche Haut. Aufgrund ihres hohen Molekulargewichts bleiben sie nämlich auf der Oberfläche der Epidermis. Das erklärt ihre gute Hautverträglichkeit im Vergleich zu anderen Säuren, die ihrerseits tiefer in die Epidermis eindringen.

Es gibt viele PHAs, hier sind zwei, die in kosmetischen Formeln besonders häufig vorkommen:

  • Gluconolacton: Hierbei handelt es sich um eine PHA, die natürlich in den Hautzellen vorkommt. Dieses Antioxidans bekämpft freie Radikale wirksam.

  • Lactobionsäure: Dies ist ein Laktosederivat, das feuchtigkeitsspendend und hautberuhigend wirkt.

Um die hinterlassenen Pickelmale aufzuhellen, wirken diese Peelingwirkstoffe, indem sie die Verbindungen zwischen den oberflächlichsten Hautzellen zerstören und so die Epidermis reorganisieren. Dadurch beschleunigen sie die Abschuppung und bewirken, dass sich die Melaninkörner in den Keratinozyten schnell verteilen.

Mit anderen Worten: Die Anwendung von PHAs löst eine kontrollierte Abschuppung der Epidermis aus und damit auch der Melanozyten und der von Akne hinterlassenen Pigmentflecken.

Daher können kosmetische Behandlungen mit Säuren (AHA, BHA und PHA) in geringen Konzentrationen (bis zu 20 %) verwendet werden, um das Erscheinungsbild von postinflammatorischer Hyperpigmentierung zu mildern. Allerdings sind mehrere Anwendungen in einem regelmäßigen Rhythmus erforderlich, um sichtbare Ergebnisse zu erzielen. In diesem Sinne können Sie unser Anti-Flecken-Serum verwenden. Es zielt speziell darauf ab Pickelmale aufzuhellen und wird lokal aufgetragen. Es enthält das oben erwähnte Gluconolacton und Centella asiatica-Extrakt, ein Wirkstoff, der dafür bekannt ist zu helfen, das Hautbild neu zu modellieren.

Wie kann ich die Entstehung von Pickelmalen verhindern?

Um das Auftreten von diesen postinflammatorischen Pigmentflecken zu verhindern, müssen Sie Entzündungen vermeiden. Dazu empfehlen wir Ihnen, einen Hautarzt aufzusuchen, damit Ihre Akne so früh wie möglich durch eine geeignete Nachsorge behandelt werden kann. Denken Sie auch daran, Ihre Haut mit einer geeigneten Gesichtscreme gut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Dies fördert die Wundheilung. Um die Entzündung nicht zu verstärken und die Infektion auszuweiten, sollten Sie außerdem vermeiden, Ihre Pickel ausdrücken oder zu kratzen. Schließlich verstärkt die Sonne die Male und verlängert so die Zeit, bis sie verblassen. Schützen Sie sich daher täglich mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und gehen Sie nicht zu oft in die Sonne.

Quellen

  • VAN SCOTT E. J. & al. Clinical and cosmeceutical uses of hydroxyacids. Clinics in Dermatology (2009).

  • PLATSIDAKI E. & al. Chemical peels in active acne and acne scars. Clinics in Dermatology (2017).

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