3 Pflegeprodukte für Ihre individuelle Bräune ohne UV-Strahlen

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Bienfaits PHA sur les cheveux.

Die Vorteile von PHA für das Haar.

Polyhydroxysäuren oder PHA erfreuen sich in der Kosmetik eines wachsenden Interesses. Sie werden in vielen Hautpflegeprodukten verwendet. Man findet sie auch in Pflegeprodukten für die Kopfhaut und das Haar.

Zusammenfassung
Veröffentlicht 11. März 2024, von Sandrine, Wissenschaftliche Redakteurin — 6 min Lesezeit
Themen :

Ein paar Worte zu P.H.A.

Polyhydroxysäuren oder P.H.A. sind organische Säuren. Sie gehören zusammen mit A.H.A. ("Alpha-Hydroxysäuren") und B.H.A. ("Beta-Hydroxysäuren") zu der Familie der Hydroxysäuren.

Sie gelten als die neue Generation von AHA und sind für ihre keratolytische Wirkung bekannt, d. h. sie entfernen abgestorbene Hautzellen (Abschuppung), was die Zellerneuerung ankurbelt und die Haut wieder strahlen lässt. Außerdem werden die Poren durch die Abschuppung tiefgründig gereinigt, wodurch das Auftreten von Unreinheiten verringert wird.

Zusätzlich besitzen sie feuchtigkeitsspendende Eigenschaften. Das liegt an den zahlreichen Hydroxylfunktionen (OH-), die sie in ihrer chemischen Struktur enthalten. Diese binden Wassermoleküle und verhindern so die transepidermale Dehydrierung, wodurch die Hautbarriere gestärkt wird.

Im Gegensatz zu A.H.A. und B.H.A. sind P.H.A. für alle Hauttypen geeignet, auch für empfindliche Haut. Denn aufgrund ihres hohen Molekulargewichts wirken sie auf der Oberfläche der Epidermis. Dies erklärt ihre gute Hautverträglichkeit im Vergleich zu anderen Säuren, die ihrerseits tiefer in die Epidermis eindringen.

In der Kosmetik werden verschiedene PHAs verwendet:

  • Gluconolacton: Es exfoliert die Haut und stärkt gleichzeitig die schützende Hautbarriere. Aufgrund seiner Sanftheit kann es jeden Tag verwendet werden. Es hat auch antioxidative Eigenschaften, sodass seine Anwendung die Haut vor äußeren Einflüssen schützt.

  • Galaktose: Dieser Wirkstoff regt die Kollagenproduktion an und entfernt abgestorbene Hautzellen auf sanfte Weise.

  • Lactobionsäure: Dieses Laktosederivat hat eine antioxidative, beruhigende und feuchtigkeitsspendende Wirkung. Sie mildert Falten, feine Linien, Flecken und Narben. Lactobionsäure hilft außerdem, die Hautbarriere zu schützen.

P.H.A. wird vor allem in der Hautpflege eingesetzt, hat aber auch Vorteile für das Haar.

Die Wirkung von P.H.A. auf das Haar.

Wenn P.H.A. auf die Kopfhaut aufgetragen werden, haben sie die gleiche Wirkung wie bei der Anwendung auf der Haut. Sie entfernen abgestorbene Hautzellen und Schmutzpartikel von der Kopfhaut (Abschuppung). Dadurch verhindern P.H.A., dass die Poren verstopfen, und reduzieren Schuppenbildung, überschüssigen Talg und ein unangenehmes, juckendes Gefühl. Diese Abschuppung regt die Zellerneuerung an, wodurch die Gesundheit von Kopfhaut und Haaren aufrechterhalten wird. Zusätzlich stimulieren sie den natürlichen Feuchtigkeitsgehalt der Kopfhaut.

Eine Haarpflege auf Basis von P.H.A. von Typology

Unser Kopfhautpeeling bietet ein doppeltes Peeling der Kopfhaut: chemisch mit Gluconolacton und mechanisch mit Jojobaperlen und Kieselerdepulver. Die Kopfhaut ist gesund, ausgeglichen und von abgestorbenen Hautzellen befreit. Da die P.H.A. sanft ist, ist sie für alle Kopfhauttypen geeignet. Die mechanische Peelingwirkung in Kombination mit dem ätherischen Öl der Pfefferminze beschleunigt das Haarwachstum, indem die Mikrozirkulation angeregt wird. Ebenso beruhigt das enthaltene ätherische Öl des Eucalyptus globulus Irritationen der Kopfhaut und begrenzt das Auftreten von Schuppen. Schließlich stimulieren P.H.A. und Aloe vera den natürlichen Feuchtigkeitshaushalt der Kopfhaut. Dieses Peeling sollte ein- bis zweimal pro Woche vor dem Shampoonieren auf der trockenen Kopfhaut angewendet werden. Trotz der Anwesenheit von ätherischen Ölen kann dieses Produkt auch von schwangeren und stillenden Frauen verwendet werden.

Hinweis: Bei Kopfhauterkrankungen (z. B. seborrhoische Dermatitis) sollten Sie sich an einen Dermatologen wenden, der Ihnen eine geeignete Behandlung verschreiben wird.

Quellen

  • KSENZENKO S. M. & al. The polyhydroxy acid gluconolactone protects against ultraviolet radiation in an in vitro model of cutaneous photoaging. Dermatologic Surgery  (2004).

  • HEARING V. J. & al. Applications of hydroxy acids: classification, mechanisms, and photoactivity. ClinicalCosmetic and Investigational Dermatology (2010).

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