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Reconnaître une transpiration excessive.

Woran erkennen Sie, ob Ihr Schwitzen übermäßig ist?

Schwitzen ist ein natürlicher Mechanismus, der die Regulation der Körpertemperatur gewährleistet. Dennoch kann es in bestimmten Fällen übermäßig werden. Woran erkennt man, ob die eigene Schweißbildung übermäßig ist? Verschaffen wir uns gemeinsam einen Überblick.

Veröffentlicht am 7. April 2026, aktualisiert am 7. April 2026, von Pauline, Chemieingenieurin — 5 Minuten Lesezeit

Übermäßiges Schwitzen: Welche Symptome treten auf?

Das Schwitzen ist ein normaler und unverzichtbarer physiologischer Vorgang. Es ermöglicht dem Organismus, eine stabile Körpertemperatur von etwa 37 °C aufrechtzuerhalten, indem die durch den Stoffwechsel erzeugte oder durch die Umgebungseinflüsse aufgenommene Wärme abgegeben wird.

Abgesehen von anhaltender körperlicher Anstrengung oder großer Hitze produziert der Körper im Durchschnitt etwa einen Liter Schweiß pro Tag.

Aus diesem Grund gibt es keinen einfachen, universellen Schwellenwert, ab dem man eindeutig sagen könnte, ab welcher Menge Schwitzen „abnorm“ wird. In der Praxis spricht man eher von Hyperhidrose, wenn Schweiß in einer Menge produziert wird, die den tatsächlichen Bedarf der Thermoregulation übersteigt und im Alltag zur Belastung wird. Mit anderen Worten: Schwitzen gilt nicht nur aufgrund seiner Intensität als übermäßig, sondern auch aufgrund seines funktionellen, sozialen oder emotionalen Auswirkungen. Mehrere konkrete Anzeichen können auf eine Hyperhidrose hindeuten:

  • Hände, die so feucht werden, dass sie einfache Handbewegungen beeinträchtigen, wie das Halten eines Lenkrads, die Benutzung einer Tastatur, das Führen eines Stifts oder das Händeschütteln.

  • Bekleidungsstücke die sich rasch befeuchten, ohne besonderen Kraftaufwand oder übermäßige Erwärmung.

  • Das Bedürfnis, mehrmals am selben Tag zu duschen oder die Kleidung zu wechseln.

  • Ein Unbehagen im Zusammenhang mit einem Geruch von Schweiß.

Dieses belastende Merkmal ist im Grunde einer der besten Indikatoren für übermäßiges Schwitzen. Wenn das Schwitzen die Lebensqualität beeinträchtigt, kann man sich fragen, ob eine Hyperhidrose vorliegt.

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Amerikaner würden an Hyperhidrose leiden.

Um besser zu verstehen, ob das Schwitzen übermäßig ist, kann man außerdem seine Verteilung am Körper beobachten. In den meisten Fällen spricht man von lokalisierter Hyperhidrose, das heißt, sie betrifft bestimmte spezifische Körperregionen, meist die Achselhöhlen, die Handflächen, die Fußsohlen oder auch das Gesicht. Seltener tritt dagegen ein generalisiertes Schwitzen auf, das den gesamten Körper betrifft. Diese Form macht etwa 10 % der Fälle aus und kann in jedem Alter auftreten.

Es ist auch zu beachten, dass zwischen primärer und sekundärer Hyperhidrose unterschieden wird.

Die primäre Hyperhidrose ist die häufigste Form. Sie entspricht in der Regel einer lokalisierten Schweißbildung, ohne eindeutig identifizierbare medizinische Ursache. Man nimmt an, dass sie mit einer Hyperaktivität des sympathischen Nervensystems zusammenhängt, die die Schweißdrüsen übermäßig stimuliert – selbst dann, wenn kein tatsächlicher Bedarf besteht. Verschiedene Faktoren können Episoden auslösen oder verstärken, etwa Stress, starke Emotionen, Wärme, körperliche Anstrengung, der Konsum von Alkohol oder scharfen Speisen. Außerdem wird eine genetische Veranlagung diskutiert, da ein nicht unerheblicher Teil der Patientinnen und Patienten über familiäre Vorbelastungen berichtet.

Im Gegensatz dazu ist die sekundäre Hyperhidrose mit einer identifizierbaren Ursache verbunden. Sie ist häufig generalisiert, kann jedoch in bestimmten Fällen auch lokalisiert auftreten. Sie kann mit verschiedenen Zuständen oder Erkrankungen assoziiert sein, wie etwa mit der Menopause, Übergewicht, Angststörungen, der Einnahme bestimmter Medikamente oder Krankheiten wie Hyperthyreose, bestimmten Infektionen, Krebserkrankungen oder der Parkinson-Krankheit.

Mehrere Tipps können dabei helfen, weniger zu schwitzen. Wenn diese nicht ausreichen, zögern Sie nicht, einen Arzt aufzusuchen, damit er Ihnen hilft, eine geeignete Lösung zu finden.

Quellen

Type24 diagnostic
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