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Phototype et bronzage.

Können alle Hauttypen bräunen?

Zu den weit verbreiteten Vorstellungen über Hauttypen gehört die Annahme, dass Menschen mit heller Haut nicht bräunen können, während Menschen mit dunkler Haut keinen Sonnenbrand bekommen können. Was ist wirklich dran?

Zusammenfassung
Veröffentlicht 31. Januar 2024, von Pauline, Zuständig für die wissenschaftliche Kommunikation — 5 min Lesezeit

Ist Bräunung, unabhängig vom Hauttyp, möglich?

Jede Person verfügt über ihren eigenen Melanin-Spiegel, das braune Pigment, das der Haut ihren Farbton verleiht, was die Vielfalt der Phototypen erklärt. Darüber hinaus gibt es zwei Arten von Melanin, die je nach Person in unterschiedlichen Verhältnissen synthetisiert werden: das Eumelanin, das ziemlich dunkel und schützend ist, und das Phäomelanin, das heller und weniger sonnenreaktiv ist. Tatsächlich variiert die Menge an Melanin von einem Phototyp zum anderen, nicht die Anzahl der Melanozyten, die Zellen, die für seine Synthese zuständig sind. Dieser biologische Unterschied ist die Ursache für Unterschiede in Bezug auf die Bräunungseffizienz und die Sonnenbrandempfindlichkeit je nach Phototyp.

Allerdings, obwohl die Hautfarbe ihre Fähigkeit zum Bräunen beeinflusst, können alle Hauttypen eine gebräunte Farbe annehmen. Dies geschieht natürlich in unterschiedlichem Maße und erfordert nicht die gleiche Expositionszeit. Tatsächlich synthetisieren Menschen mit heller Haut im Vergleich zu dunkelhäutigen Menschen weniger Eumelanin, wenn sie der Sonne ausgesetzt sind. Albinos oder Menschen mit einer spezifischen Hautkrankheit sind jedoch ausgenommen.

Es ist anzumerken, dass alle Hauttypen anfällig für Sonnenbrand sind und dass die durch UV-Strahlen verursachten Schäden (Hyperpigmentierung, Hautalterung, Trockenheit, Krebs...) unabhängig vom Phototyp auftreten, obwohl helle Hauttypen natürlich empfindlicher sind. Es wird daher allen empfohlen, eine Sonnenschutzpflege vor jeder Sonneneinstrahlung zu verwenden und die Anwendung alle zwei Stunden bei längerer Exposition oder bei Baden und starkem Schwitzen zu wiederholen.

Die Bräunung, die entsprechend den Phototypen erzielt wird.

Die nach der Sonneneinstrahlung erhaltene Hautfarbe hängt somit in erster Linie vom betroffenen Hauttyp ab. Hier ist ein Überblick über den Bräunungsgrad, den man je nach Hautfarbe erwarten kann.

  • Der Phototyp 0.

    Dieser Phototyp betrifft Menschen mit Albinismus, das heißt, Menschen, die an einem teilweisen oder vollständigen Mangel an Melanin leiden. Diese genetische Erkrankung verhindert, dass ihre Melanozyten Melanin synthetisieren. Die Haut von Menschen mit Albinismus ist daher sehr hell, während ihre Haare weiß oder sehr hellblond sind. Unabhängig vom Wetter oder dem Grad der Sonneneinstrahlung werden diese Menschen nicht bräunen, sondern leicht Sonnenbrand bekommen.

  • Der Phototyp 1.

    Der Phototyp 1 betrifft rothaarige oder blonde Personen. Mit hellen Augen zeichnen sich diese Personen auch durch ihre Sommersprossen aus. Sie sind sehr empfindlich gegenüber Sonnenbrand und müssen besonders auf den Schutz ihrer Haut achten. Diese kann sehr leicht bräunen, bleibt aber immer hell.

  • Der Phototyp 2.

    Personen, die zu dieser Kategorie gehören, haben blonde bis hellbraune Haare und helle Haut. Sie können manchmal einige Sommersprossen aufweisen, insbesondere nach starker Sonneneinstrahlung. Die Haut dieser Personen kann bräunen, aber auch erröten. Wenn sie sich mit einem Sonnenschutzmittel schützen, haben sie eine hohe Wahrscheinlichkeit, am Ende des Urlaubs einen leicht bis mäßig gebräunten Teint zu haben.

  • Der Phototyp 3.

    Es handelt sich um einen mittleren Phototyp. Die betroffenen Personen haben blonde bis braune Haare und ihre Haut ist von Natur aus hell bis leicht gebräunt. Sie haben keine Sommersprossen. Je nach Augenfarbe sind sie mehr oder weniger empfindlich gegenüber der Beschleunigung der Hautalterung durch die Sonne, wobei helle Augen sehr anfällig dafür sind. Der Bräunungs- oder Verbrennungsprozess der Haut erfolgt schrittweise, was zu einer mäßigen Bräunung führt.

  • Der Phototyp 4.

    Personen, die zu dieser Gruppe gehören, haben kastanienbraunes oder braunes Haar. Ihre Haut ist ziemlich dunkel und hat keine Sommersprossen. Sie bräunt schnell, um einen dunklen Teint zu erzielen, und Sonnenbrände sind selten.

  • Der Phototyp 5.

    Personen, die dem Phototyp 5 angehören, haben dunkle Haare und Augen und ihre Haut ist von Natur aus sehr dunkel. Sie bräunen ziemlich leicht, was ihre Haut noch gebräunter macht als gewöhnlich. Sie sind wenig anfällig für oberflächliche Sonnenbrände, aber ihre Haut ist nicht vollständig vor den negativen Auswirkungen der UV-Strahlen geschützt.

  • Der Phototyp 6.

    Dieser Phototyp repräsentiert Personen mit sehr dunkler Haut. Ihre Haare sowie ihre Augen sind schwarz. Diese Personen sind auch wenig empfindlich gegenüber oberflächlichen Sonnenbränden, ohne jedoch absolut vor UV-Strahlen geschützt zu sein. Sie haben bereits von Natur aus eine sehr ausgeprägte Bräune, können aber noch stärker bräunen, wenn sie sich der Sonne aussetzen.

Quelle

  • SHARMA V. & al. Skin typing: Fitzpatrick grading and others. Clinics in Dermatology (2019).

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