Ja, es ist möglich, ein Kontakt-Ekzem auf einem atopischen Ekzem zu haben. Tatsächlich kann eine Kontaktdermatitis durch ein vorbestehendes atopisches Ekzem begünstigt werden. Eine Person mit atopischer Dermatitis ist daher durchaus in der Lage, eine Kontaktdermatitis zu entwickeln, nachdem sie einem bestimmten Allergen ausgesetzt wurde. Ein Kontaktallergen, das das atopische Ekzem verschlimmern oder resistenter machen könnte, wird gesucht, wenn die Person auf eine Behandlung schwieriger reagiert, wenn die Ekzemflecken stärker lokalisiert sind als gewöhnlich oder wenn sie an einer anderen Stelle auftreten.
Wie kann man Kontaktdermatitis und atopisches Ekzem lindern?
Auch wenn diese beiden Formen koexistieren können, ist es gut sich daran zu erinnern, dass Kontakt- und atopisches Ekzem unterschiedliche Ursprünge haben und nicht auf die gleiche Weise behandelt werden. Im Falle von Kontakt-Ekzem muss man zunächst das Allergen identifizieren. Sobald der auslösende Faktor vom Dermato-Allergologen bestimmt wurde, muss man dessen Vermeidung vornehmen, um ein Wiederauftreten zu verhindern. Die durch das Kontakt-Ekzem verursachten Plaques werden durch Behandlungen auf Basis von Kortikosteroiden gelindert.
Die Behandlung von atopischer Dermatitis ist komplexer. Tatsächlich ist es selten möglich, genau zu bestimmen, welche Faktoren die Krankheit auslösen, da die Haut empfindlich auf jede Art von äußerer Aggression reagiert. Die Behandlung basiert auf der täglichen Anwendung von Emollientien, die die Hautbarriere stärken, und von entzündungshemmenden Pflegeprodukten während der Schübe. Wie bei Kontaktdermatitis handelt es sich meist um topische Kortikosteroide.