Das 4-Nächte-Protokoll für strahlende Haut

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Quand et à quelle fréquence s'utilise la niacinamide ?

Wann und wie oft kann Niacinamide angewendet werden?

Niacinamid, oder Niacinamide, ist ein Vitamin-B3-Derivat, das in einigen kosmetischen Behandlungen verwendet wird, um Unreinheiten, Rötungen, Falten und sogar Pigmentflecken zu mildern. Wann sollte man mit der Anwendung dieses Wirkstoffs beginnen? Zu welcher Tageszeit? Wie oft?

Veröffentlicht 22. Dezember 2022, von Maylis, Ingénieure chimiste, — 4 min Lesezeit

Was ist Niacinamid?

Vitamin B3 entspricht drei Molekülen: Niacin, Niacinamide und Nicotinamidribosid. Diese Stoffe sind für das reibungslose Funktionieren des Körpers unerlässlich. Sie haben eine wichtige Wirkung auf die Regulierung der Produktion von Sexualhormonen, auf die Energiegewinnung oder auch auf den Blutkreislauf.

Auch wenn Vitamin B3, bzw. Niacinamid natürlicherweise in unserer täglichen Nahrung vorkommt, reicht die im Körper vorhandene Menge bei Weitem nicht aus, um eine maßgebliche Wirkung auf das Aussehen der Haut zu haben. Daher ist eine zusätzliche Zufuhr in Form von topischer Hautpflege erforderlich.

Niacinamide wird häufig in der Kosmetik verwendet und beugt insbesondere den schädlichen Auswirkungen freier Radikale vor, die durch Sonnenstrahlen, Tabak und Umweltverschmutzung entstehen. Dieser Wirkstoff reguliert außerdem die Talgproduktion, hemmt die Vermehrung von Bakterien und stimuliert die Kollagensynthese. Ebenso handelt es sich um ein stabiles Antioxidans, das Licht und Hitze hervorragend verträgt.

In welchem Alter kann man mit der Anwendung von Niacinamid beginnen?

Bereits im Teenageralter, wenn Sie aufgrund von Hormonschwankungen oder anderen Faktoren Probleme mit Unreinheiten und Pickeln haben, kann eine Hautpflege mit Niacinamide eine große Hilfe sein. Denn seine talgregulierenden Eigenschaften verhindern, dass die Poren, die Mitesser und Komedonen verursachen, verstopfen. Darüber hinaus hat Niacinamid eine effektive antibakterielle Funktion gegen Mikroorganismen, die für die Entzündungsreaktionen bei Akne verantwortlich sind, wie P. Acnes. Dieser Wirkstoff wird auch zur Linderung von Erwachsenenakne empfohlen.

Ab einem Alter von 30 Jahren kann Niacinamid zur Vorbeugung der Hautalterung eingesetzt werden. Seine antioxidative Kraft wird die Epidermis vor den schädlichen Auswirkungen der freien Radikale schützen, die durch verschiedene Faktoren (UV-Strahlen, Umweltverschmutzung, Stress usw.) erzeugt werden. Das Vitamin verlangsamt somit das Auftreten der ersten Anzeichen der Hautalterung, wie  feine Linien in den Augenwinkeln und auf der Stirn.

Ab 45/50 Jahren wirkt Niacinamide, indem es die bereits auf der Hautoberfläche vorhandenen Falten und feinen Linien mildert. Dieses Vitamin stimuliert die Synthese von Kollagen, einem Protein der Lederhaut, das für die Aufrechterhaltung der Elastizität der Haut unerlässlich ist.

Zusätzlich zu all diesen Vorteilen ist Niacinamid ein Wirkstoff, der den Zusammenhalt der Lipide und die Barrierefunktion der Haut fördert. Dadurch wird der transepidermale Wasserverlust begrenzt und die Haut bleibt länger mit Feuchtigkeit versorgt, wodurch das Auftreten von Trockenheitsfältchen vermieden wird.

Zu welcher Tageszeit sollte man eine Pflege mit Niacinamid verwenden?

Im Gegensatz zu Vitamin A ist Niacinamide keine fotosensibilisierende Substanz. Es führt zu keiner erhöhten Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenstrahlen. Sie können also eine Pflege mit Niacinamid in Ihrer morgendlichen und/oder abendlichen Pflegeroutine vor der Gesichtscreme auftragen. Dieser Wirkstoff ist mild und wird im Allgemeinen von allen Hauttypen ausgezeichnet vertragen. Wenn Sie ihn zweimal täglich anwenden, sollten keine größeren Hautreaktionen auftreten.


Hinweis: Bevor Sie einen Wirkstoff zum ersten Mal verwenden, testen Sie das betreffende Produkt in der Armbeuge oder auf dem Handrücken. Warten Sie 24 Stunden. Wenn Sie keine Reaktionen feststellen, können Sie den Wirkstoff dann auf Ihr Gesicht auftragen.

Sources :

  • BOISSY R.E. & al. The effect of niacinamide on reducing cutaneous pigmentation and suppression of melanosome transfer. British Journal of Dermatology (2002).

  • GEHRING W. Nicotinic acid/niacinamide and the skin. Journal of Cosmetic Dermatology (2004).

  • KREFT D. & al. Niacinamide - mechanisms of action and its topical use in dermatology. Skin Pharmacology and Physiology (2014).

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