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Effets cure mer Morte psoriasis.

Kur am Toten Meer: Auswirkungen auf Psoriasis?

Das Tote Meer ist ein Salzsee, der sich am tiefsten Punkt der Erde befindet. Sein hoher Salzgehalt verleiht ihm hautpflegende Eigenschaften, die dazu beitragen könnten, Psoriasis zu lindern. Diese Krankheit, die sich durch das Auftreten von roten Plaques bedeckt mit Schuppen auszeichnet, kann Juckreiz und Irritationen verursachen. In diesem Artikel werden wir die Auswirkungen einer Kur im Toten Meer auf Psoriasis untersuchen.

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Kur am Toten Meer: eine natürliche Lösung zur Verbesserung von Psoriasis

Das Tote Meer liegt zwischen Israel, dem Westjordanland und Jordanien. Dieser See befindet sich 420 Meter unterhalb der Erdoberfläche. Daher gehört das Tote Meer zu den tiefsten Punkten der Erdoberfläche. Diese Eigenschaften führen zu einem Verdunstungsphänomen, das eine unsichtbare Wolke aus Meerwasserdampf erzeugt, die mit Salzen und Mineralien beladen ist, die direkt von der Haut aufgenommen werden. Diese für das bloße Auge unsichtbare Wolke filtert UVA- und UVB-Strahlen. Die Sonne spielt daher eine therapeutische Rolle, ohne schädliche Auswirkungen auf die Haut zu haben.

Das Tote Meer ist gekennzeichnet durch einen außergewöhnlich hohen Salzgehalt, der 27% (280 g/L) übersteigt, während der durchschnittliche Salzgehalt des Meerwassers normalerweise zwischen 2% und 4% liegt. Diese Salzkonzentration verhindert das Überleben von Fischen und vielen Pflanzenarten. Das Fehlen einer reichen Biodiversität hat diesem Gewässer den Namen "Totes Meer" eingebracht.

Darüber hinaus ist sie reich an Kalzium, Kalium und Brom. Diese Mineralien tragen aufgrund ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften zur Linderung von Psoriasis bei. Tatsächlich interferieren bestimmte Mineralien wie Magnesium (Mg) in intrazellulären Signalwegen und hemmen die Produktion von entzündungsfördernden Mediatoren wie proinflammatorischen Zytokinen (IL-6 oder TNF-α) und Prostaglandinen.

Feuchtigkeit fördert auch die Abschuppung und ermöglicht es, die Vorteile der Sonne voll auszuschöpfen. Dieser Prozess wird Hydro-Heliotherapie genannt und verbindet die positiven Effekte der Sonneneinstrahlung mit denen von Salzwasserbädern. Kuren im Toten Meer halfen auch, die Vermehrung von Keratinozyten zu reduzieren. Allerdings hat bisher keine Studie die Auswirkungen des Toten Meeres auf Keratinozyten nachgewiesen.

Eine 3- bis 4-wöchige Kur für Psoriasis ermöglicht es 90% der Patienten, eine deutliche Verbesserung ihres Hautproblems festzustellen, und in 70% der Fälle verschwinden die Plaques vollständig. Die durchschnittliche Remissionszeit beträgt etwa 8 Monate. Es ist jedoch notwendig, bestimmte Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um die Nebenwirkungen dieser natürlichen Lösung zu vermeiden.

Die Vorsichtsmaßnahmen, die getroffen werden müssen, um die Ergebnisse der Kur am Toten Meer zu gewährleisten.

Es ist wichtig zu wissen, dass jeder Fall von Psoriasis einzigartig ist und einen individuellen Ansatz erfordert. Eine medizinische Konsultation ist daher unerlässlich, um die Behandlung der Krankheit an den Hauttyp des Patienten und die Schwere des Leidens anzupassen.

Bäder im Toten Meer sollten nicht länger als 15 Minuten dauern. Darüber hinaus kann das Salz die Haut angreifen. Außerdem ist es verboten, den Kopf unter Wasser zu tauchen, da dies zu schweren Augenverbrennungen führen kann. Die Kur dauert in der Regel mindestens drei Wochen und sollte idealerweise zwischen April und Oktober durchgeführt werden, um die Vorteile der Sonne zu nutzen.

Quellen

  • JOACHIM J. & al. Mécanismes et traitements du psoriasis. La Presse Médicale (2005).

  • Les cures thermales. Association France Psoriasis (2016).

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