3 Pflegeprodukte für Ihre individuelle Bräune ohne UV-Strahlen

3 Pflegeprodukte für Ihre individuelle Bräune ohne UV-Strahlen

Nach Edit
Gesichtspflege
Hautalterung
Körper- & Haarpflege
Nach Anliegen
Haut Diagnose
Magazin
Alle Themen
Acide mandélique et taches brunes.

Hyperpigmentierung: Kann Mandelsäure das Erscheinungsbild von braunen Flecken mildern?

Sonnenflecken, Schwangerschaftsmasken, braune Flecken nach einer Akne... sie alle sind eine Form der Hyperpigmentierung. Sie verändern die Gleichmäßigkeit des Teints und können unerwünscht sein, auch wenn sie gutartig sind. Glücklicherweise ist es möglich, sie mit den richtigen Wirkstoffen zu reduzieren, und AHAs sind ein gutes Mittel. Ist dies auch bei der Mandelsäure der Fall?

Woher kommen Pigmentflecken?

Hyperpigmentierung ist ein Phänomen, das unter verschiedenen Bezeichnungen bekannt ist: kleine Bereiche, die dunkler sind als der Rest der Haut. Sie entsteht durch eine erhöhte Produktion von Melanin (Melanoderma), dem schützenden braunen Pigment der Haut, und seine Anhäufung an bestimmten Körperstellen: Gesicht, Hände, Dekolleté. Es gibt mehrere Faktoren, die zu diesem Phänomen führen: freie Radikale, Sonneneinstrahlung, hormonelle Schwankungen, Entzündungen, Umweltverschmutzung... Unter dem Begriff "braune Flecken" verbergen sich mehrere Arten von Flecken je nach ihrem Ursprung.

  • Sonnenflecken: Diese mehr oder weniger runden Flecken, die in unterschiedlicher Anzahl auf der Haut auftreten, treten in der Regel um das 40. Lebensjahr herum auf, sind bei heller Haut häufig und betreffen in der Regel die Bereiche, die der Sonne am meisten ausgesetzt sind, wie Handrücken, Dekolleté oder Gesicht. Sie werden durch übermäßige Sonnenbestrahlung oder künstliches UV-Licht ausgelöst.

  • Melasma: Diese bei Frauen häufige Form der Hyperpigmentierung zeigt sich in Form von pigmentierten Flecken, die oft symmetrisch und mehr oder weniger begrenzt sind und sich im Allgemeinen auf Stirn, Wangen, Oberlippe und Schläfen verteilen. Sie betrifft vor allem Frauen mit einem dunkleren Hauttyp. Schwangerschaft, Einnahme der Antibabypille oder Hormonersatztherapie... Diese Art von Flecken wird mit einer hormonellen Veränderung in Verbindung gebracht: einem Anstieg des Spiegels weiblicher Hormone, die die Melaninproduktion anregen. Auch eine genetische Veranlagung wird als verantwortlicher Faktor angeführt.

  • Postinflammatorische hyperpigmentierte Flecken: Diese braunen Flecken treten nach einer Entzündung der Haut (Akne, Verbrennungen, Wunden, Ekzeme usw.) während des Heilungsprozesses auf. Die entzündungsfördernden Moleküle stimulieren manchmal die Melanozyten, was zu einer erhöhten Melaninproduktion führt.

Kann man hyperpigmentierte Stellen mit einem Mandelsäure-Peeling reduzieren?

Mandelsäure ist eine aromatische Verbindung aus der Familie der Alpha-Hydroxysäuren (AHA), vergleichbar mit Glykolsäure und Milchsäure. Sie wird aus der Bittermandel gewonnen, einer Varietät des wilden Mandelbaums. Peeling, Antioxidans, antimikrobiell, entzündungshemmend... Dank ihrer zahlreichen Eigenschaften wird die Mandelsäure in der Zusammensetzung verschiedener Hautpflegeprodukte verwendet: Sie eignet sich insbesondere zur Behandlung von Akne und verschiedenen Hautentzündungen. Darüber hinaus wird sie für ihre sanfte Wirkung geschätzt: Ihr hohes Molekulargewicht macht sie im Vergleich zu anderen Fruchtsäuren sanft.

Neben der Verbesserung der Akne und der Zeichen der Hautalterung haben einige Studien auch die Wirksamkeit der Mandelsäure bei der Verringerung von Pigmentflecken, insbesondere des Melasmas, gezeigt. Eine Studie aus dem Jahr 1999, in der Probanden eine Lotion mit 10 % Mandelsäure verwendeten, ergab, dass diese die Hyperpigmentierung bei Melasma-Patienten nach einem Monat Behandlung um 50 % reduzierte. In einer anderen Studie aus dem Jahr 2016 untersuchten Forscher die therapeutische Wirksamkeit von Glykolsäure (35 %) und Salicyl-Mandelsäure-Peelings (20 % Salicylsäure/10 % Mandelsäure) bei indischen Patienten, bei denen Melasma diagnostiziert wurde. Es zeigte sich, dass beide Säurearten bei der Reduzierung des Melasmas gleich wirksam waren, wobei die Salicyl-Mandelsäure nach 12 Wochen Behandlung besser vertragen wurde. Dieselben Beobachtungen wurden in einer Studie aus dem Jahr 2008 bei postinflammatorischer Hyperpigmentierung gemacht.

Der springende Punkt? Durch das Peeling der Haut trägt die Mandelsäure dazu bei, die Melaninpigmentzellen, die an die Hautoberfläche gelangt sind, sanft abzuschälen und die Zellerneuerung der Haut zu fördern. Diese Studien haben also gezeigt, dass ein halbjährliches Peeling mit Mandelsäure den Hautton ausgleicht und die Haut gleichmäßiger macht.

Quellen

  • TAYLOR M. B. Summary of mandelic acid for the improvement of skin conditions. Cosmetic Dermatology (1999).

  • SARKAR R. & al. Glycolic acid peels versus salicylic–mandelic acid
    peels in active acne vulgaris and post-acne scarring and hyperpigmentation: a comparative study. American Society for Dermatologic Surgery (2008).

  • GUPTA C. & al. Comparative evaluation of efficacy and tolerability of glycolic acid, salicylic acid, mandelic acid, and phytic acid combination peels in melasma. Dermatologic Surgery (2016).

Diagnostik

Verstehe deine Haut
und ihre komplexen Bedürfnisse.

Weiter: