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Steckbrief: Eingewachsene Haare.

Definition: Haare, die sich zurückbiegen und unter der Dermis wachsen, weil sie es nicht geschafft haben, die Epidermis zu durchdringen und ihren üblichen Weg fortzusetzen. Dies kann sogar zur Entstehung von entzündeten roten Pickeln führen, an der Stelle, an der das Haar hätte austreten sollen, und kann jucken oder sogar schmerzhaft sein. In der Regel verschwindet das eingewachsene Haar von selbst, aber in einigen Fällen wächst es weiter unter der Haut und neigt dazu, sich zu infizieren, insbesondere wenn es mit den Fingern oder einer nicht sterilisierten Pinzette manipuliert wurde, und verwandelt sich dann in eine Follikulitis und dann in einen Abszess oder Zyste. Es wird dann schmerzhaft, geschwollen und mit Eiter gefüllt. Wenn es gekratzt oder manipuliert wurde, kann sogar eine Narbe entstehen. Obwohl sie auf allen Körperteilen auftreten können, sind einige Bereiche anfälliger für ihre Entwicklung. Tatsächlich sind eingewachsene Haare hauptsächlich an den Beinen, Achselhöhlen und im Bikinibereich bei Frauen und am Kinn, Hals und Brust bei Männern lokalisiert.
Interne und externe Ursachen: Epilation/Rasur, ständige Reibung der Kleidung mit der Haut, dicke Hornschicht, genetische Herkunft, Hautzustand, Art der Behaarung, Dicke des Haares.
Wie man sie reduziert oder beseitigt: Lokal eine warme Kompresse oder eine mit Hamamelis-Hydrolat getränkte Kompresse auftragen, um die Haut zu erweichen; lokal eine Lotion mit Hydroxysäuren (Glykolsäure, Salicylsäure, Milchsäure, Gluconolacton usw.) verwenden; eine halbdicke Schicht grüner Tonerde auf die zu behandelnde Stelle auftragen, um deren Austritt zu erleichtern; die Haut peelen. Wenn das eingewachsene Haar bestehen bleibt oder sich entzündet, konsultieren Sie einen Dermatologen.
Vorbeugende Maßnahmen: Peelen Sie Ihre Haut mit einem mechanischen Körnerpeeling oder einem chemischen Fruchtsäurepeeling (Glykolsäure, Milchsäure, PHA...) vor der Rasur; vermeiden Sie es, an der Haut zu kratzen, um das Haar herauszubekommen, um keine Narbe zu bilden; dauerhafte Haarentfernung mit Laser; Anwendung einer Urea-basierten Pflege; Feuchtigkeitsversorgung der Haut mit einem Produkt, das reich an hygroskopischen Elementen (Hyaluronsäure, Aloe Vera...) ist, um sie geschmeidig zu machen; Haarentfernung in Haarwuchsrichtung und nicht entgegengesetzt; Verwendung eines Ein-Klingen-Rasieres mit einem schmierenden Teil; Begrenzung der Anzahl der Klingenüberfahrten auf der gleichen Stelle; Vermeidung der Trockenrasur, stattdessen Rasur auf feuchter Haut, während ein Rasiergel/-creme verwendet wird; bevorzugte Verwendung von Enthaarungscreme.

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