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Les bienfaits cutanés de l'huile essentielle de menthe poivrée.

Vorteile und Eigenschaften von Pfefferminz-Essentialöl für die Haut

Hauptsächlich im Bereich der Aromatherapie eingesetzt, wird das ätherische Pfefferminzöl auch in Hautpflegeprodukten aufgrund seiner zahlreichen Hautvorteile integriert. Erfahren Sie mehr über die Eigenschaften und Vorteile des ätherischen Pfefferminzöls für die Haut.

Das ätherische Pfefferminzöl zur Reduzierung von Hautirritationen.

Das in der Pfefferminz-Essenzöl enthaltene Menthol hemmt die Produktion von entzündungsfördernden Molekülen wie Prostaglandin PGE-2, Interleukin-IL-1-β und Leukotrien LTB-4. Es kann auch Kalziumkanäle blockieren, die an der Produktion von Zytokinen und der Übertragung von Schmerzsignalen beteiligt sind. Dies hat zur Folge, dass das Wärmegefühl und die Schmerzen, die durch die entzündliche Reaktion entstehen können, reduziert werden. Menthon, eine weitere Verbindung im Pfefferminz-Essenzöl, hat die Freisetzung von proinflammatorischen Zytokinen, insbesondere TNF-α, IL-1β und IL-6, signifikant gehemmt.

Aufgrund ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften ist das ätherische Pfefferminzöl vorteilhaft, um Juckreiz und Hautirritationen zu lindern.

Ein erfrischender Effekt des ätherischen Pfefferminzöls.

Dank ihres hohen Mentholgehalts (30 bis 55 %) besitzt das ätherische Öl der Pfefferminze thermoregulatorische Eigenschaften. Wenn es auf die von Entzündungen betroffene Stelle aufgetragen wird, stimuliert das Menthol die Thermorezeptoren der Haut und induziert so eine tiefe Analgesie, das heißt eine signifikante Schmerzlinderung. Die anvisierten Rezeptoren sind die TRPM8-Rezeptoren, die auf kalte Temperaturen reagieren und eine wesentliche Rolle bei Entzündungsprozessen, Schmerzen und Juckreiz (Pruritus) spielen. Studien haben die Wirksamkeit dieser Eigenschaft nachgewiesen, wobei eine Senkung der Körpertemperatur um 2 bis 4 °C im Anwendungsbereich festgestellt wurde. Das Pfefferminzöl vermittelt daher ein Gefühl von Frische und Linderung auf der Haut.

Die antibakteriellen Eigenschaften des ätherischen Pfefferminzöls.

Eine Studie hat die signifikante antibakterielle Aktivität von Menthol gegen Gram-negative und Gram-positive Bakterien aufgezeigt. Der Mechanismus ist noch nicht vollständig geklärt. Diese Eigenschaft würde vom Menthol, das in diesem ätherischen Öl vorhanden ist, stammen, welches die Fähigkeit hat, den Lipidanteil der Plasmamembran zu stören, was zu einer Veränderung der Permeabilität und einem Austritt von essentiellen intrazellulären Materialien führt.

Diese Eigenschaft erfordert weitere Studien, um ihren Wirkmechanismus zu klären. Im Gegensatz dazu, ezeigt sie ein besonders interessantes Potenzial für die Behandlung bestimmter Hauterkrankungen, die auf einen bakteriellen Ursprung zurückzuführen sind, wie zum Beispiel dieAkne.

Antifungale Aktivität des ätherischen Öls von Pfefferminze.

Einige der aktiven Substanzen in der Formulierung des ätherischen Pfefferminzöls weisen ebenfalls antimykotische Eigenschaften auf. Tatsächlich hat eine Studie gezeigt, dass Menthol in Kombination mit Menthon eine synergistische fungizide Wirkung gegen Rhizopus und Mucor, sowie eine signifikante Unterdrückung des Wachstums von Sclerotinia hat. Sie stören die Zellmembran der Pilze, stören ihre Struktur und verursachen einen Austritt von essentiellen Substanzen, was zum Tod der Pilzzellen führt.

Die Eigenschaften des ätherischen Pfefferminzöls können sich als besonders interessant bei der Behandlung bestimmter Hautprobleme erweisen, wie zum Beispiel Schuppen. Allerdings sind weitere Studien erforderlich, um ihre spezifische Wirksamkeit gegen die Pilze, die für ihr Auftreten verantwortlich sind, zu bestätigen.

Das ätherische Pfefferminzöl und seine antivirale Aktivität.

Eine Studie hat gezeigt, dass ätherisches Pfefferminzöl aufgrund des darin enthaltenen Menthols möglicherweise eine antivirale Aktivität aufweisen könnte. Diese Aktivität wurde bei Zellen beobachtet, die mit dem Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV-1) und Typ 2 (HSV-2) infiziert waren. Um 50 % der Plaquebildung des Herpes-simplex-Virus zu hemmen, war eine Konzentration von ätherischem Pfefferminzöl von 0,002 % und 0,0008 % für HSV-1 bzw. HSV-2 erforderlich. Der genaue Wirkmechanismus wurde in dieser Studie jedoch nicht eindeutig geklärt.

Quellen

SAEED S. & al. In Vitro antibacterial activity of peppermint. Pakistan Journal of Botany (2006).

ALANKAR S. A Review on peppermint oil. Asian Journal of Pharmaceutical and Clinical Research (2009).

KAMATOU G. P. P. & al. Menthol: A simple monoterpene with remarkable biological properties. Phytochemistry (2013).

KEHILI S. & al. Peppermint (Mentha piperita L.) essential oil as a potent anti-inflammatory, wound healing and anti-nociceptive drug. European Journal of Biological Research (2020).

CHEN X. & al. A Natural Plant Ingredient, Menthone, Regulates T Cell Subtypes and Lowers Pro-inflammatory Cytokines of Rheumatoid Arthritis. Journal of Natural Products (2022).

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