3 Pflegeprodukte für Ihre individuelle Bräune ohne UV-Strahlen

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Combinaisons d'actifs avec l'acide tranéxamique.

Tranexamsäure: Mit welchen Wirkstoffen können Sie sie kombinieren?

Die aus Lysin gewonnene Tranexamsäure ist für ihre aufhellende Wirkung bei Pigmentflecken aller Art bekannt: Sonnenflecken, Schwangerschaftsmaske, Zeichen nach Akne. Je nachdem, mit welchen Wirkstoffen sie kombiniert wird, kann ihre Wirkung verbessert werden. Erfahren Sie, welche Wirkstoffe in einer Pflegeroutine mit Tranexamsäure bevorzugt werden sollten.

Einige Hintergrundinformationen zu Tranexamsäure

Die 1950 entdeckte Tranexamsäure wurde in der Medizin zunächst zur Behandlung von Menorrhagie eingesetzt. Erst in den 2010er Jahren wurde ihre Verwendung in der Schönheitspflege zunehmend bekannt. Sie gehört daher zu den neueren Inhaltsstoffen in der Hautpflege.

Tranexamsäure ist ein synthetisches Derivat der Aminosäure Lysin. Mithilfe dieses Wirkstoffs können Hyperpigmentierungsflecken gemildert werden. Aufgrund seiner regulierenden Wirkung auf die Melaninüberproduktion wird Tranexamsäure verwendet, um braune Flecken zu verblassen und deren Entstehung zu verhindern. Die Wirkung dieser Säure beschränkt sich auf den obersten Teil der Haut, die Epidermis. Sie wird daher zur Behandlung von Sonnenflecken, Schwangerschaftsmasken, Flecken nach Akne und sogar von Pigmentringen empfohlen.

In der Hautpflege ist Tranexamsäure in der Regel nicht stärker als 5 % konzentriert. Über diese Menge hinaus wird seine Wirkung nicht verbessert. Es kann jedoch leicht reizend auf die Haut wirken. Dennoch kann es zur Verbesserung seiner aufhellenden Wirkung bei braunen Flecken mit anderen Wirkstoffen kombiniert werden, die im Folgenden vorgestellt werden.

Wirkstoffe, die mit Tranexamsäure kombiniert werden können

Mehrere Verbindungen können in Synergie mit Tranexamsäure wirken, um Pigmentflecken sichtbar abzuschwächen:

  • Tranexamsäure (TXA) + Kojisäure + Niacinamid:

    Eine 2019 durchgeführte zwölfwöchige klinische Studie zeigte, dass hartnäckige Dyschromien wie Melasma und postinflammatorische Hyperpigmentierung nach der täglichen Anwendung eines Gesichtsserums mit 3 % TXA, 1 % Kojisäure und 5 % Niacinamid gemildert wurden. Um diese Vorteile während Ihrer Schönheitsroutine morgens und abends optimal zu nutzen, können Sie zum Beispiel zuerst das vereinheitlichende Serum mit 12 % Niacinamid auftragen und dann das Serum für Hyperpigmentierung und mangelnde Straffheit, das mit 5 % Tranexamsäure formuliert wurde.

  • Tranexamsäure + Vitamin C:

    Um Hautentzündungen zu reduzieren und den Teint aufzuhellen, können diese beiden Wirkstoffe während Ihrer Pflegeroutine kombiniert werden. Auf biologischer Ebene wirken sie unterschiedlich, um das Auftreten von dunklen Flecken zu begrenzen: Vitamin C hemmt Tyrosinase, ein Enzym, das für die Melaninproduktion notwendig ist, während Tranexamsäure die Freisetzung von entzündungsfördernden Botenstoffen blockiert, die an der Auslösung der Melanogenese beteiligt sind.

    Was die Anwendung betrifft, so gibt es keine bevorzugte Reihenfolge, in der Sie diese beiden Wirkstoffe auf Ihre Haut auftragen sollten. Bevorzugen Sie die Pflege mit der dünnsten, flüssigsten Textur zuerst. So wird ein Serum in der Regel vor einer Creme mit höherer Viskosität aufgetragen. Für einen strahlenden, glatten und ebenmäßigen Teint empfehlen wir Ihnen beispielsweise, morgens und abends das Serum für Hyperpigmentierung und mangelnde Festigkeit mit 5 % Tranexamsäure aufzutragen und anschließend die antioxidative Gesichtscreme mit Vitamin C und Zitronenextrakt zu verwenden.

  • Tranexamsäure + Retinol:
    Konzentriert in einer einzigen Pflege oder nacheinander aufgetragen, können sie die Zeichen der Hautalterung wirksam bekämpfen. Retinol ist ein Vitamin-A-Derivat, das die Melanozyten reguliert und die Intensität von Pigmentflecken auf der Hautoberfläche mindert. Außerdem regt es die Kollagen- und Elastinsynthese an, wodurch die Haut eine "aufgepolsterte" Form erhält. Die Kombination von Retinol und Tranexamsäure in der Schönheitsroutine ist für reife Haut relevant. Vorsicht ist jedoch geboten, da Retinol nicht für empfindliche Haut empfohlen wird.

Quellen

  • BAK H. & al. Effect of a tranexamic acid, kojic acid, and niacinamide containing serum on facial dyschromia: A clinical evaluation. Journal of Drugs in Dermatology (2019).

  • WANG J. V. & al. Tranexamic acid for melasma: Evaluating the various formulations. Journal of Clinical and Aesthetic Dermatology (2019).

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