Wenn Sie Hyaluronsäurepflege nicht vertragen, sollten Sie wissen, dass es Alternativen gibt, um weiterhin von den feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften zu profitieren.
Milchsäure : (INCI-Name: Lactic Acid) : Studien haben gezeigt, dass die topische Anwendung von Milchsäure in geringen Mengen die Hautfeuchtigkeit erhöht. Ihre einzigartige Struktur ermöglicht es ihr, Wassermoleküle in der Epidermis zu binden und so den transepidermalen Wasserverlust zu begrenzen. Darüber hinaus hat eine weitere Studie gezeigt, dass sie die Biosynthese von Lipiden in der Hornschicht, insbesondere von Ceramiden, fördert und so die Hautbarriere stärkt. Milchsäure würde zu Acetyl-Coenzym A metabolisiert, das dann als Kohlenstoffquelle für die Biosynthese von Lipiden verwendet würde;
Aloe vera (INCI-Name: Aloe Barbadensis Leaf Juice): Aufgrund seiner Zusammensetzung, die reich an Mono-, Polysacchariden und Aminosäuren (Histidin, Arginin, Threonin, Serin, Glycin und Alanin) ist, haben Studien gezeigt, dass Aloe vera-Extrakte die Hautfeuchtigkeit durch einen feuchtigkeitsspendenden Mechanismus verbessern können. Mit anderen Worten, sie wirken, indem sie Wasser aus den anderen Schichten der Epidermis zur oberflächlichsten Schicht ziehen. Daher hat Aloe vera die Fähigkeit, den Wassergehalt der Hornschicht zu erhöhen, was auch die physikalischen und chemischen Eigenschaften der Hautoberfläche verbessert, um sie glatt und weich zu machen;
Beta-Glucan (INCI-Name: Sodium Carboxymethyl Beta-Glucan): Abgeleitet von Getreide (Reis, Weizen, Gerste, Hafer...) oder Mikroorganismen (Hefe, Bakterien, Pilze...), hilft dieses natürliche Polysaccharid, den Wasserverlust der Haut zu verlangsamen und das Auftreten von Trockenheitsfältchen zu minimieren. Tatsächlich haben Studien herausgefunden, dass Beta-Glucan die Biosynthese von Hautzellen und Kollagen fördern kann, trotz seiner großen molekularen Größe. Es wurde nachgewiesen, dass Beta-Glucan tief in die Haut eindringen kann, durch den interzellulären Raum;
D-Panthenol (INCI-Name: Panthenol): Diese Verbindung hat auch eine feuchtigkeitsspendende Eigenschaft. Studien haben gezeigt, dass die Anwendung einer Formel, die Panthenol enthält, zu einer signifikanten Verringerung des transepidermalen Wasserverlusts und zu einer Erhöhung der Hydratation der Hornschicht geführt hat. Dies wird durch die Fähigkeit der Provitamin B5 erklärt, die Synthese der Fettsäuren zu stimulieren, die die Schutzbarriere der Epidermis bilden, und somit die Hautfeuchtigkeit zu verbessern;
Lactobionsäure (INCI-Name: Lactobionic Acid), Gluconolacton (INCI-Name: Gluconolactone), usw. : Dank ihrer Struktur gelten PHAs als hervorragende Feuchtigkeitsspender, die eine starke Affinität zu Wassermolekülen aufgrund ihrer zahlreichen Hydroxylgruppen (-OH) haben. Tatsächlich haben sie die Fähigkeit, große Mengen an Wasser zu binden und in den oberflächlichen Hautschichten zurückzuhalten, um ein pralles und aufgefülltes Aussehen zu erhalten;
Glycerin (INCI-Name: Glycerin): Sie gehört zu den effektivsten feuchtigkeitsspendenden Polyolen neben Sorbitol und Mannitol. In der Hornschicht verteilt, schafft Glycerin ein "Reservoir" innerhalb der Lipid-Doppelschichten, wo angenommen wird, dass es mit den Lipidstrukturen oder den Proteinen der Hornschicht interagiert, um deren Wasserbindungseigenschaften zu verändern. Seine Struktur verleiht ihm diese feuchtigkeitsspendenden Effekte. Glycerin hat drei Hydroxylgruppen (-OH), die für seine Hygroskopizität verantwortlich sind. Tatsächlich binden und halten sie Wasser. Allerdings hängt die feuchtigkeitsspendende Wirkung von Glycerin auf der Haut von der Menge ab, die in der Hornschicht aufgenommen wird: Die Hautfeuchtigkeit steigt linear mit der Menge an gesammeltem Feuchtigkeitsspender;
Niacinamid (INCI-Name: Niacinamid): Auch bekannt als Vitamin B3, soll Niacinamid die Fähigkeit haben, die Produktion von Ceramiden und anderen interzellulären Lipiden in der Epidermis zu stimulieren, die wiederum die Barrierefunktion der Haut stärken, um den Feuchtigkeitsverlust zu begrenzen und so eine länger hydratisierte und prallere Haut zu erhalten;
Sodium PCA (INCI-Name: Sodium PCA): Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Sodium PCA den Wassergehalt der oberen Hautschichten erhöhen kann. Dank seiner ionischen Ladungen ist dieses PCA-Derivat in der Lage, Feuchtigkeit aus der Luft anzuziehen und Wassermoleküle in der Hornschicht zu binden, bis zu 250-mal sein eigenes Gewicht;
Harnstoff (INCI-Name: Urea): Die feuchtigkeitsspendende Wirkung dieser polaren Moleküls wurde im Laufe der Jahre ausgiebig untersucht. Die Daten haben gezeigt, dass Harnstoff die Wasserverluste durch Verdunstung erheblich reduzieren kann, wodurch die Feuchtigkeitsniveaus der Haut verbessert und erhalten werden. Unter Bedingungen hoher Feuchtigkeit ist Harnstoff in der Lage, den Wassergehalt in der Hornschicht zu erhöhen, indem er sich an Wassermoleküle bindet.