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Pentylenglykol

Gemeinhin bekannt als: Pentylenglykol, 1,2-Pentandiol, Pentan-1,2-diol, 1,2-Dihydroxypentan.
Name der I.N.C.I.-Liste: Pentylenglykol.
Extraktionsverfahren: Biotechnologie.
Quelle: Pflanzlich.
Botanischer Name: Saccharum officinarum (Zuckerrohr)/Zea mays (Mais).
Familie: Poaceae (Gräser).
Extrahierter Teil der Pflanze: Bagasse (faseriger Rückstand von Zuckerrohr) und Kolben (Mais).
Herkunft, Ursprung: Vereinigte Staaten.
Chemische Eigenschaften: Farbloser Dialkohol; Geringe Viskosität; Dichte: 0,966 - 0,976 g/cm3; Löslich in Wasser, Ethanol und Öl; Molekulargewicht: 104,15 g/mol; Brechungsindex: 1,4340 - 1,4440.
Eigenschaften: Kolloidale Lösung, wahre Lösung, Balsam, Emulsion.
Erforderliche Dosierung in kosmetischen Produkten: Von 0,5 bis 5,0%.
Funktion: Hautpflegemittel, Lösungsmittel.
Besonderheiten: Feuchtigkeitsspendend, antibakteriell, weichmachend, konservierend, Lösungsmittel.
Vorteile: Alle Hauttypen, besonders nützlich für trockene und dehydrierte Haut; Alle Haartypen.

Details

Verwendung

  • Gesichtspflege (Cremes, Seren, Masken, Gele, Lotionen);

  • Körperpflege (Duschgele, Feuchtigkeitslotionen, Hand- und Fußbalsame);

  • Haarpflege (Shampoos, Conditioner, Masken, Balsame).

Methode zur Konservierung

Zu lagern bei Raumtemperatur und an einem trockenen Ort in gut verschlossenen Behältern.

Gegenanzeigen, Anwendungsvorsicht

Unter Einhaltung der Empfehlungen (0,5 bis 5%) führt Pentylenglykol zu keiner Hautreizung und keiner allergischen Reaktion auf der Haut. Es zeigt eine sehr gute Hautverträglichkeit. Es kann jedoch reizend für die Augen sein.

Erfahren Sie mehr

Pentylenglykol wird hauptsächlich als Lösungsmittel verwendet, das heißt, es erleichtert die Löslichkeit von Inhaltsstoffen in einer Formel. Vor einigen Jahren war nur die synthetische Version, die aus Mineralölen gewonnen wurde, verfügbar und wurde in kosmetischen Pflegeprodukten verwendet. Heute ist es auch in einer pflanzlichen Version erhältlich, insbesondere in natürlichen und/oder biologisch zertifizierten Produkten. Es wird dann aus erneuerbaren pflanzlichen Quellen wie Mais oder Zuckerrohr extrahiert.