Pilze wie Reishi, Shiitake und Chaga werden häufig aufgrund ihrer straffenden, feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eigenschaften eingesetzt.
Ja, bestimmte Pilze wie Ganoderma lucidum weisen entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften auf, die helfen können, Hautausschläge zu reduzieren. Es ist jedoch zu beachten, dass sie eine dermatologische Behandlung nicht ersetzen können.
Ja, einige Haarpflegeprodukte verwenden Pilze wie Cantharellus cibarius um die Haarfasern zu stärken und mit Feuchtigkeit zu versorgen sowie die Kopfhaut zu beruhigen.
Es ist möglich, frische Pilze in hausgemachten Masken einzusetzen, jedoch empfiehlt sich für eine optimale Wirksamkeit und vor allem eine erhöhte Sicherheit die Verwendung bereits formulierter Pilzpräparate.
Ja, bestimmte Pilzarten wie Shiitake enthalten Enzyme, die zur Aufhellung des Teints und zur Reduktion von Pigmentflecken beitragen.
Pilzbasierte Inhaltsstoffe können natürlichen Ursprungs sein oder durch biotechnologische Verfahren gewonnen werden. Einige Wirkstoffe stammen direkt aus kultivierten Pilzen und werden anschließend extrahiert, während andere durch kontrollierte Fermentation hergestellt werden, um Reinheit, Stabilität oder Reproduzierbarkeit zu verbessern.
Im Gegensatz zu Pflanzen betreiben Pilze keine Photosynthese und verfügen über eine charakteristische Zellstruktur sowie einen spezifischen Stoffwechsel. Sie produzieren insbesondere Polysaccharide, Beta-Glucane und sekundäre Metaboliten mit unterschiedlichen biologischen Eigenschaften, die häufig an der Modulation von Entzündungsreaktionen oder der Unterstützung der Hautbarriere.
Wie jeder kosmetische Inhaltsstoff können Pilzextrakte bei empfindlichen Personen Reaktionen auslösen. Allerdings sind in der wissenschaftlichen Literatur nur wenige Fälle kutaner Reaktionen auf Pilze bei topischer Anwendung dokumentiert.
Es gibt keine besonderen Kontraindikationen, einige aus Pilzen gewonnene Wirkstoffe weisen sogar interessante Eigenschaften für akneanfällige oder fettige Haut auf, insbesondere sebumregulierende und entzündungshemmende Effekte.
Ein Pilzextrakt wird durch Extraktion bioaktiver Verbindungen aus rohem Pilzmaterial hergestellt, üblicherweise mithilfe von Wasser oder Lösungsmitteln. Ein Pilzferment entsteht hingegen durch einen Fermentationsprozess, in dem Mikroorganismen das Ausgangsmaterial umwandeln und so dessen Zusammensetzung und mitunter auch seine Bioverfügbarkeit verändern.

