Ja, es kann auf der Kopfhaut angewendet werden. Sein Gebrauch ist insbesondere bei fettiger Kopfhaut geeignet, um überschüssigen Talg zu entfernen.
Wenn pflanzliche Aktivkohle für alle Hauttypen geeignet sein kann, ist sie vor allem für fettige oder akneanfällige Haut geeignet.
Eine übermäßige Verwendung pflanzlicher Aktivkohle kann die Haut austrocknen. Daher wird empfohlen, sie in Maßen anzuwenden.
Nein, pflanzliche Aktivkohle bleicht die Haut nicht. Sie kann ihr jedoch mehr Strahlkraft verleihen, indem sie Unreinheiten entfernt.
Es wird nicht empfohlen, pflanzliches Kohlepulver auf die Zähne aufzutragen, da es abrasiv auf den Zahnschmelz wirken kann. Außerdem kann pflanzliche Kohle Fluor nicht ersetzen, das antibakterielle Eigenschaften aufweist und für den Schutz des Zahnschmelzes unerlässlich ist. Im Gegensatz dazu sind Kohlezahnpasten, die zusätzlich weitere für die Mundgesundheit erforderliche Bestandteile enthalten, durchaus interessant.
Aktivkohle wird einer zusätzlichen Behandlung unterzogen, die zahlreiche Mikroporen auf ihrer Oberfläche erzeugt. Diese Umwandlung erhöht ihre Fähigkeit, bestimmte Substanzen zu adsorbieren, erheblich. Sie wird daher häufiger in der Hautpflege eingesetzt.
Einige Studien deuten auf eine indirekte antimikrobielle Wirkung im Zusammenhang mit seiner Adsorptionsfähigkeit hin. Dennoch bleibt seine Hauptfunktion in der Kosmetik die mechanische Oberflächenreinigung.
Durch die Unterstützung bei der Reduzierung überschüssigen Talgs kann pflanzliche Aktivkohle dazu beitragen, die Poren zu reinigen und somit indirekt das Hautbild zu verfeinern.
Die pflanzliche Aktivkohle ist häufig in klärenden Masken, Gesichtsreinigern, Seifen oder Anti-Unreinheiten-Patches zu finden.
Wie der Name schon verrät, stammt dieser Aktivstoff aus pflanzlichen Materialien wie Holz, Kokosnussschalen oder Bambus. Das Verfahren zur Verkohlung und Aktivierung ist jedoch industriell. Seine pflanzliche Herkunft schließt eine technologische Verarbeitung daher nicht aus.

