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Steckbrief: Cellulite (oberflächliche Lipodystrophie)

Definition: Physiologisches Phänomen, das die Ablagerung von Fett in den tiefen Schichten der Haut (Unterhaut) bezeichnet, meistens im Bereich der Gesäß, Hüften und Oberschenkel. Diese chronische Entzündung des Fettgewebes verleiht der Haut eine unästhetische Oberfläche, die einer Orangenhaut ähnelt. Es gibt drei Arten von Cellulite, die adipöse Cellulite (übermäßige Fettlagerung), die wässrige Cellulite (adipöse Cellulite mit Wassereinlagerung) und die fibröse Cellulite (adipöse Cellulite mit Vorhandensein von Fibrose).
Interne und externe Ursachen: Hormonelle Störungen mit Östrogen, das die Synthese von Lipiden stimuliert und die Lipolyse (Zerstörung von Fettzellen) hemmt, die Einnahme bestimmter Medikamente (Kortikosteroide, Östrogene, Antihistaminika), Schwellungen des Gewebes durch schlechte Lymph- und Blutzirkulation, Genetik, Lebensstil (Bewegungsmangel, schlechte Ernährung).
Wie man sie reduziert oder beseitigt: Die topische Anwendung von Produkten auf Basis von Methylxanthinen (Aminophyllin, Theophyllin, Koffein), da sie die Lipolyse stimulieren und somit den Abbau von Fetten fördern und deren Ansammlung verhindern, und dies alles durch die Anregung der Blutzirkulation, oder die Anwendung von Produkten auf Basis von Retinoiden zur Stimulierung der Kollagen- und Elastinproduktion in der Haut und somit zur Erhöhung der Dicke der Dermis; die Durchführung von Lymphdrainagen zur Aktivierung der Blut- und Lymphzirkulation; die Anwendung von medizinisch-ästhetischen Ansätzen (Laser, Radiofrequenz, Knet-Roll, Kryolipolyse, etc...).
Vorbeugende Maßnahmen: Eine gesunde Ernährung annehmen; regelmäßig körperliche Aktivität ausüben; mindestens 1,5 Liter Wasser pro Tag trinken.