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Sommersprossen

Definition: Maculae auf der Epidermis von brauner, ockerfarbener oder manchmal sogar leicht orangefarbener Farbe, überladen mit melanischem Pigment (Phäomelanin). Sie sind flach und variieren zwischen 1 und 5 mm im Durchmesser. Sommersprossen treten meistens in den ersten drei Lebensjahren auf und verstärken sich mit dem Alter durch die Einwirkung von UV-Strahlen, die die Melanozyten stimulieren. Diese kleinen pigmentierten Flecken sind daher hauptsächlich auf den Körperpartien sichtbar, die am stärksten und häufigsten dem Sonnenlicht ausgesetzt sind (Wangen, Nasenrücken, Kinn, Stirn, Schultern, Dekolleté, Handrücken...) und das auf symmetrische Weise. Personen mit roten oder sehr blonden Haaren und heller Haut (Phototyp 1) sind am stärksten betroffen. Diese Pigmentierung kann sich durch die Sonne verstärken und im Gegenteil nach der Exposition aufhellen. Bei Säuglingen fehlen sie und treten im Laufe der Kindheit auf, sie neigen in einigen Fällen dazu, im Erwachsenenalter zu verschwinden, mit einer Zunahme zwischen 5 und 15 Jahren, während sie bei anderen Personen weiterhin durch Sonneneinstrahlung stimuliert werden. Entgegen der landläufigen Meinung sind Sommersprossen kein Zeichen für eine Anomalie oder eine Gesundheitsgefährdung und sind auch nicht krebserregend. Ihre Präsenz ist jedoch ein Indikator für die Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenstrahlung. Daher gilt: Je mehr Sommersprossen man hat, desto empfindlicher ist die Haut gegenüber der Sonne und es besteht ein erhöhtes Risiko, Hautkrebs zu entwickeln, wenn die Haut nicht gut vor UV-Strahlen geschützt ist.
Interne und externe Ursachen: Genetische Herkunft (Inaktivierung des MC1R-Gens; Übertragung auf eine autosomal dominante Weise), Sonneneinstrahlung.
Wie man sie reduziert oder beseitigt: Behandlungen auf Basis von Hydrochinon oder Kojisäure, manchmal kombiniert mit Tretinoin; ästhetische Behandlungen (chemisches Peeling, Kryotherapie, Laser, gepulstes Licht).
Vorbeugende Maßnahmen: Die Hautzellen mit einem Sonnenschutzmittel vor UV-Strahlung schützen und so ihre Stimulation begrenzen.