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Pfefferminz Mazerat

Gemeinhin bekannt als: Pfefferminze, Mentha piperita Leaf / Helianthus Annuus Seed Oil (I.N.C.I.).
Botanischer Name: Mentha piperita L. var. piperita.
Extraktionsverfahren: Kaltpressung der Sonnenblumenkerne und anschließende Mazeration der Pfefferminzblätter aus biologischem Anbau in nativem Sonnenblumenöl.
Familie: Lamiaceae.
Extrahierter Teil der Pflanze: Blätter.
Anbaugebiet, Herkunft: Wird hauptsächlich in Bulgarien, Griechenland, Spanien und Frankreich angebaut.
Blühend: Von Juli bis September.
Herkunft, Ursprung: Pfefferminzblätter: Frankreich, Europa und/oder Asien; Sonnenblumenkerne: Europa.
Phytochemische Zusammensetzung: Mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Linolsäure, Gamma-Linolensäure); einfach ungesättigte Fettsäuren (Palmitoleinsäure, Ölsäure, Eicosensäure); gesättigte Fettsäuren (Palmitinsäure, Behensäure, Stearinsäure).
Sensorische Eigenschaften: Aussehen: Ölige Flüssigkeit; Farbe: Grün; Geruch: Starker Pfefferminzgeruch.
Physische Eigenschaften: Dichte: 0,915 - 0,923 g/cm³ ; Löslich in Ölen und organischen Lösungsmitteln; Oxidationspotenzial: Empfindlich; Verseifungszahl: 188 - 198 mg KOH/g; pH-Wert: Nicht anwendbar, nicht wässriges Produkt.
Betrifft: Entzündungshemmend, erfrischend, duftend, reinigend, antibakteriell, beruhigend, reizlindernd.
Wirkung: Alle Hauttypen, insbesondere reife Haut, zu Akne neigende Haut, Mischhaut bis fettige Haut und gereizte Haut; Alle Haartypen, insbesondere fettiges Haar; Geeignet bei schweren Beinen.

Details

Verwendung

  •  Gesichtspflege (Lippenbalsam, Crememasken, Gesichtscremes, reinigende Waschgels);

  • Körperpflege (Massageöle, Duschgele);

  • Haarpflege (Haaröle, Shampoos, Conditioner);

  • Hygiene (Zahnpasta).

Aufbewahrung

Ein Mazerat, das empfindlich auf Oxidation reagiert. An einem trockenen und kühlen Ort (Temperatur unter 15°C) aufbewahren, vor Licht, Feuchtigkeit und Hitze schützen.

Gegenanzeigen und Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung

Es gibt keine Nebenwirkungen für die kosmetische Verwendung von Pfefferminzmazerat. Schwangere und/oder stillende Frauen sowie Kleinkinder können es normalerweise verwenden. Vermeiden Sie den Kontakt mit den Augen.

Erfahren Sie mehr

Die Pfefferminze ist eine Kreuzung aus Mentha aquatica x Mentha spicata. Getrocknete Blätter der Pfefferminze sollen in ägyptischen Gräbern aus dem ersten Jahrtausend v. Chr. gefunden worden sein; allerdings scheinen sie zu dieser Zeit nicht für therapeutische Zwecke bestimmt gewesen zu sein, sondern eher zum Parfümieren, Reinigen oder Aromatisieren von Speisen oder Orten. Hippokrates und Aristoteles setzten sie als Aphrodisiakum ein. Die Griechen und Hebräer verwendeten Pfefferminze als Parfüm, während die Römer sie zum Aromatisieren von Wein und Speisen verwendeten. Da das römische Gesetz Frauen verbot, Wein zu trinken, da dieser den Männern und den Göttern vorbehalten war, kauten sie eine Paste aus Minze und Honig, um den Geruch zu überdecken. Der Name der Pflanze stammt von Minthe, einer Nymphe aus der griechischen Mythologie, die von der eifersüchtigen Proserpina in eine "pfeffrige" Blume verwandelt wurde.