3 Pflegeprodukte für Ihre individuelle Bräune ohne UV-Strahlen

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Les produits cosmétiques ne sont pas des produits miracles.

Kosmetikprodukte sind keine Wundermittel für schöne Haut!

Ob zur Faltenreduzierung, Verbesserung von Akne, oder Feuchtigkeitsversorgung, Kosmetika gehören zur täglichen Routine. Um wirksam zu sein, müssen sie Teil einer gesunden Hygiene sein und auf die Bedürfnisse der Haut abgestimmt werden (die übrigens mit dem Alter und den Jahreszeiten variieren …). Der Preis ist kein Indikator für Qualität und Ergebnisse. Es ist immer besser, gesunde Produkte zu bevorzugen, die keine oder nur sehr wenige umstrittene Inhaltsstoffe enthalten. Aber Achtung, sie sind weder Wundermittel für schöne Haut noch Arzneimittel.

Was ist ein kosmetisches Produkt?

Hier ist die Definition eines Kosmetikums durch die ANSM (Französische Agentur für die Sicherheit von Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten).

"Ein kosmetisches Mittel ist definiert als jeder Stoff oder jede Mischung, die dazu bestimmt ist, mit den oberflächlichen Teilen des menschlichen Körpers (Epidermis, Haar- und Kapillarsystem, Nägel, Lippen und äußere Geschlechtsorgane) oder mit den Zähnen und der Mundschleimhaut in Berührung zu kommen, um sie ausschließlich oder hauptsächlich zu reinigen, zu parfümieren, ihr Aussehen leicht zu verändern, sie zu schützen, sie in gutem Zustand zu erhalten oder Körpergerüche zu korrigieren.

Die in Verkehr gebrachten kosmetischen Mittel müssen sicher sein für die menschliche Gesundheit. Sie sind nicht Gegenstand einer vorherigen Genehmigung für das Inverkehrbringen. Daher muss die für jedes kosmetische Mittel verantwortliche Person sicherstellen, dass ihre Mittel die Anforderungen der Kosmetikverordnung sowie die gesetzlichen und rechtlichen Anforderungen erfüllen und dass sie kein Gesundheitsrisiko darstellen.”

Kosmetika sind also auf keinen Fall Arzneimittel oder Wundermittel für schöne Haut. Sie haben keine therapeutische Wirkung und behandeln keine Hauterkrankungen. Im Gegensatz zu Arzneimitteln benötigen sie keine Zulassung, bevor sie auf den Markt gebracht werden können. Die Bewertung ihrer Wirksamkeit und Verträglichkeit unterscheidet sich ebenfalls von der Bewertung von Arzneimitteln. Dennoch können sie eine sichtbare Wirkung auf die Haut haben, wenn ihre Anwendung mit einer gesunden Lebensweise und einer Schönheitsroutine einhergeht, die auf die Bedürfnisse der Haut (Anti-Falten, Hyperpigmentierung, Akne etc.)  abgestimmt ist.

Wie weit dringt ein Kosmetikprodukt in die Haut ein?

Die Inhaltsstoffe eines kosmetischen Mittels durchdringen in der Regel das Stratum corneum, die oberste Hautschicht, und diffundieren in tiefere Schichten. Dennoch muss es Grenzen geben: Die Wirkstoffe in Kosmetikprodukten dürfen niemals in den Blutkreislauf gelangen. Die Wirkung der Inhaltsstoffe muss oberflächlich und lokal bleiben.

Wenn ein Kosmetikprodukt auf die Haut aufgetragen wird, muss es zunächst die Hornschicht durchdringen, die nur aus abgestorbenen Zellen, den sogenannten Korneozyten, besteht. Wenn es kleine Wirkstoffe wie Koffein (molare Masse = 194,2 g/mol) und/oder hydrophile Verbindungen enthält, nimmt es den sogenannten transzellulären Weg (Übergang der Wirkstoffe von Zelle zu Zelle). Handelt es sich um eine lipophile (aus Fettstoffen bestehende) Pflege, wird der interzelluläre Weg bevorzugt: Die Wirkstoffe zirkulieren dann im interlipidalen Zement, der den Zellzusammenhalt in der Hornschicht gewährleistet, und anschließend in der interstitiellen Flüssigkeit, die die Räume zwischen den Zellen der tieferen Hautschichten füllt.

In der Regel wirken Moleküle in der Kosmetik auf der Ebene der Epidermis, erreichen aber die Dermis nicht oder nur in sehr geringen Mengen. Damit ein Wirkstoff bis in die Dermis diffundiert, müssen mehrere intrinsische und extrinsische Bedingungen erfüllt sein:

  • Das Molekül muss klein sein, wie z. B. Koffein oder Hyaluronsäure mit niedrigem Molekulargewicht zur Faltenreduzierung;

  • Der Feuchtigkeitsgehalt der Haut muss optimal sein und die Haut darf weder zu fettig noch zu trocken sein;

  • Kleine amphiphile Moleküle, die sowohl eine Anziehungskraft für Lipide als auch für Wasser besitzen, dringen am tiefsten ein;

  • Die Dicke der Produktschicht, die auf die Haut aufgetragen wird, und die Häufigkeit des Auftragens haben einen Einfluss auf das Eindringen der Wirkstoffe.

Wie lange dauert es, bis ein Kosmetikprodukt wirkt?

Bei Anti-Falten-Cremes zum Beispiel dauert es in der Regel maximal vier Wochen, bis die Wirkung einer kosmetischen Behandlung auf der Haut sichtbar wird. Diese Zeitspanne entspricht ungefähr der Zeit, die die Zellen benötigen, um sich zu erneuern (man spricht vom Zellzyklus). Einige Wirkstoffe können jedoch innerhalb weniger Tage auf das Erscheinungsbild der Haut und ihre Störungen einwirken. Dies ist z. B. bei Salicylsäure der Fall, die in einer Konzentration von mindestens 2 % innerhalb von drei Tagen auf Hautunreinheiten wirkt. Bei Hautaufhellungs- und Fleckenschutzmitteln ist es eher üblich, etwa sechs Wochen zu warten, bevor man eine Wirkung (oder auch nicht) auf seine Haut bemerkt. Hyperpigmentierung ist ein komplexes Phänomen, an dem eine Vielzahl von Zellen und biologischen Mechanismen beteiligt sind.

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