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Signification du sigle SPF sur les soins solaires.

LSF 20, 30, 50: Was bedeutet das?

Die Angaben LSF 20, 30 oder 50 sind häufig auf den Verpackungen von Sonnencremes zu finden. Auch auf den Fläschchen oder Tuben einiger Pflege- und Make-Up-Produkte sind diese Angaben nicht selten zu finden. Kosmetologen raten, auf diese Zahlen neben der Angabe " LSF" zu achten. Aber was bedeuten sie? Und warum sind sie wichtig?

Veröffentlicht 29. November 2022, von Stéphanie, Doctoresse en Sciences de la Vie et de la Santé, — 6 min Lesezeit

IP, LSF ODER SPF: Was bedeuten diese Abkürzungen?

Die Angaben IP, LSF oder SPF sorgen oft für Verwirrung. Einige Nutzer sind angesichts der Vielzahl an Sonnenschutzmitteln auf dem Markt ratlos und wählen oft wahllos eines aus, ohne sich groß um die Angaben auf dem Etikett zu kümmern. In Wirklichkeit gibt es keinen Unterschied zwischen den Abkürzungen IP, SPF oder FPS. Diese Begriffe bedeuten genau dasselbe: LSF ist die Abkürzung für "Lichtschutzfaktor", SPF steht für "Sunburn Protection Factor" und IP ist die Abkürzung für "Protection Index". Die Zahl auf deiner Sonnencremetube hat also denselben Wert, unabhängig davon, welche Marke Sie verwenden oder in welchem Land Sie sie gekauft haben: Es handelt sich also um einen universellen Wert.

Jede dieser Angaben steht für den Schutzgrad/die Wirksamkeit eines Sonnenschutzmittels gegen UVB-induzierten Sonnenbrand. Es geht also nicht um die Buchstaben, sondern um die Zahlen, die vor ihnen stehen. Es gibt vier LSF-Stufen:

  • Von 6 bis 15 für einen geringen Schutz;

  • 15 bis 25 für einen mittleren Schutz;

  • 30 bis 50 für einen hohen Schutz;

  • 50+ für einen sehr hohen Schutz.

Diese Lichtschutzfaktoren sind das Verhältnis zwischen der Zeit, die Sie sich mit und ohne Creme der Sonne aussetzen, um einen Sonnenbrand zu bekommen. Wenn eine Person zum Beispiel nach 5 Minuten in der Sonne ohne Sonnenschutz einen Ausschlag bekommt, kann die Anwendung einer Sonnencreme mit LSF 50 die Zeit, die sie in der Sonne verbringen muss, bevor sie einen Sonnenbrand bekommt, um das 50-fache verlängern (5 Minuten * 50 = 250 Minuten). Das bedeutet, dass sie dann theoretisch 250 Minuten, d. h. 4 Stunden und 10 Minuten, brauchen würde, um mit der Sonnencreme einen Sonnenbrand zu bekommen. Diese Schätzungen haben jedoch einige Nachteile. Es gibt nämlich Faktoren, die die Wirkung der Sonnencreme schwächen oder sogar ganz aufheben können, wie z. B. falsches Auftragen, zu wenig Sonnencreme, Schwitzen, Schwimmen, Reiben mit dem Handtuch oder der Kleidung usw. Sie sind nur unter idealen Bedingungen wirksam. Deshalb sollten SIe sich immer regelmäßig eincremen, um ihre Haut gut zu schützen.

Man darf nicht vergessen, dass kein Schutz die Sonnenstrahlen vollständig abhält. Diese Sonnenschutzfaktoren können uns auch sagen, wie viel UVB durch dein Sonnenschutzmittel blockiert wird. Das ist der Grund, warum wir auch ohne Sonnencreme braun werden.

Ein Produkt mit LSF 15 blockiert etwa 95 % der UV-Strahlen, ein LSF 30 schützt Sie vor 96,7% der UVB-Strahlen und ein LSF 50 hält etwa 98,3% der UVB-Strahlen ab.

Das bedeutet zum Beispiel, dass ein Sonnenschutzmittel mit LSF 30 etwa 97% der UVB-Strahlen absorbiert, während die restlichen 3% in die Haut eindringen.

Mit anderen Worten: Je höher der LSF, desto mehr UV-Strahlen werden von dem Produkt blockiert, desto weniger UV-Strahlen dringen in ihre Haut ein und desto besser sind Sie geschützt.

Wie wähle ich meinen LSF?

Die Wahl des richtigen Sonnenschutzes hängt von verschiedenen Kriterien ab: 

  • Phototyp: Je heller die Haut, desto höher sollte der Lichtschutzfaktor sein. Dunkle Hauttypen sind weniger anfällig für UV-Strahlen und können auf den höchsten Schutz verzichten, wenn sie nicht zu oft und zu lange der Sonne ausgesetzt sind.

  • Jahreszeit: Selbst im Winter ist das Auftragen von Sonnencreme notwendig, da UV-Strahlen durch Wolken dringen: Ein Wolkenschleier lässt 90 % und mehr der UV-Strahlen durch. Im Gegensatz dazu kann man es sich leisten, einen mittleren Schutz zu verwenden.

  • Tageszeiten: Da die Kraft der Sonne je nach Tageszeit variiert, kann man den SPF über den Tag verteilt abwechseln. Am Morgen und am späten Abend kann ein mittlerer Schutz verwendet werden, wenn Sie sich im Freien aufhalten. Von 11 Uhr bis ca. 15 Uhr sollten Sie jedoch einen höheren Lichtschutzfaktor verwenden, vor allem im Sommer, wenn die UVB-Strahlung am stärksten ist.

  • Die geografische Region: Menschen, die in tropischen Gebieten leben, wo die Sonne das ganze Jahr über und die meiste Zeit des Tages scheint, müssen sich entsprechend vor der Sonne schützen. Zusätzlich zu einer Creme mit LSF 50 sollten sie sich weniger der Sonne aussetzen.

Quellen:

DOWDY J. C. & al. Simplified method to substantiate SPF labeling for sunscreen products. Photodermatology, Photoimmunology and Photomedecine (2003).

LIM H. W. & al. Sunscreens: An update. American Journal of Clinical Dermatology (2017).

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